Samstag , 26. September 2020
Bei diesem schweren Verkehrsunfall in Ramelsloh wurden in der Nacht zu Dienstag fünf Insassen teils lebensgefährlich verletzt. (Foto: Feuerwehr)

Frontal gegen einen Baum

Ramelsloh. Vier Menschen sind bei einem schweren Verkehrsunfall in der Nacht zu Dienstag in Ramelsloh teils schwer verletzt worden. Der Fahrer, ein 18 Jahre altes Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Marxen, erlag in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

Aus noch ungeklärter Ursache war kurz vor zwei Uhr ein mit fünf Personen besetzter Wagen im Kreuzungsbereich Ramelsloher Allee/Harstorfer Straße von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt, berichtete Matthias Köhlbrandt, Pressesprecher Feuerwehr Seevetal. Während vier der fünf Fahrzeuginsassen aus eigener Kraft das Fahrzeug verlassen konnten, sei der Fahrer schwerst verletzt in seinem Fahrzeug eingeklemmt gewesen.

Wie das Feuerwehrmagazin.de am Dienstagabend berichtete, saßen in dem Wagen auch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr beziehungsweise der Jugendfeuerwehr. Der 18-jährige Fahrer, ein aktives Mitglied der FF Marxen, sei seinen Verletzungen in einem Hamburger Krankenhaus erlegen.

Zur Versorgung und Befreiung der Verletzten alarmierte die Winsener Rettungsleitstelle ein Großaufgebot an Rettungskräften. Die Freiwilligen Feuerwehren Ramelsloh, Ohlendorf und Maschen, vier Rettungswagen und der Notarzt des DRK wurden an die Unfallstelle entsandt. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte irrten die bereits aus dem Unfallfahrzeug selbstständig befreiten Mitfahrer an der Unfallstelle umher, erklärte Köhlbrandt, sie seinen von Feuerwehrleuten und Rettungsdienstmitarbeitern betreut und versorgt worden.

Den Fahrer konnten die Feuerwehrleute zunächst schnell aus dem völlig zerstörten Fahrzeug befreien, er musste aber an der Unfallstelle reanimiert werden und wurde nach einer weiteren intensivmedizinischen Versorgung in ein Hamburger Krankenhaus gebracht, wo er später verstarb.

Die anderen Fahrzeuginsassen erlitten weniger schwere Verletzungen, sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. lz