Freitag , 2. Oktober 2020
Ausgetrocknete Böden sind nur ein Problem, das auf Landwirte zukommt. Foto: Freilichtmuseum Kiekeberg

Bedrohung für die Landwirtschaft

Rosengarten. Die Podiumsdiskussion „Klimawandel: Herausforderungen in der Landwirtschaft“ findet am Mittwoch, 23. Oktober, im Freilichtmuseum am Kiekeberg statt. Von 18 bis 20 Uhr diskutieren Experten darüber, was der Klimawandel für die Landwirte bedeutet und welche Maßnahmen für die Zukunft nötig sind. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Fachleute aus Politik, Forschung und Umwelt sprechen mit Moderatorin Dr. Tanja Busse über den Klimawandel und seine Auswirkungen. Die Podiumsteilnehmer erläutern die Zukunft der Landwirtschaft aus ihrer Perspektive und diskutieren darüber, was sich ändern sollte. Dabei geht es um Fragen wie: Worauf müssen sich Landwirte einstellen? Sind die Sonderbeihilfen und EU-Subventionen noch angemessen gestaltet und richtig platziert?

Begegnungsstätte und Bildungseinrichtung

Die Podiumsteilnehmer im Agrarium des Freilichtmuseums sind: Josef Nießen (Leiter des Fachbereichs Bauen/Umwelt im Landkreis Harburg), Prof. Dr. Uwe A. Schneider (Institut für Nachhaltige Umweltentwicklung, Universität Hamburg), Peter Wendt (Leiter des Niedersächsischen Forstamts Sellhorn), Jürgen Feder (Dipl.-Ing. für Landespflege, Flora und Vegetationskunde; Extrembotaniker) und Journalistin und Buchautorin Dr. Tanja Busse.

„Mit den Podiumsdiskussionen am Kiekeberg unterstützen wir den Austausch über landwirtschaftliche und ernährungspolitische Fragen in der Region“, erklärt Museumsdirektor Stefan Zimmermann. „Wir verstehen uns als Begegnungsstätte und Bildungseinrichtung. Unser Agrarium zeigt auf 3300 Quadratmetern die Landwirtschaft gestern, heute und morgen.

„Transparenz schaffen“

Die Podiumsdiskussion wird durch die ELER-Maßnahme „Transparenz schaffen“ im Rahmen des Programms zur Förderung der Entwicklung im ländlichen Raum Niedersachsen und Bremen 2014 bis 2020 unterstützt.

Ziel der Maßnahme ist es, Landwirten und Betrieben der Ernährungswirtschaft dabei zu helfen, Kontakte zu knüpfen, Verbrauchererwartungen in ihrem Umfeld kennenzulernen und über ihre Produktionsweise in der Region zu informieren. lz