Freitag , 18. September 2020
Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes bergen die Phosphorgranate im Bleckeder Schlossgraben. (Foto: Feuerwehr)

Wieder eine Phosphorgranate

Bleckede. Es ist zwei Wochen her, da rückte der Kampfmittelräumdienst am Bleckeder Schlossgraben an, um gefährliche Hinterlassenschaften aus dem Zweiten Weltkrieg zu bergen und unschädlich zu machen. Montag Nachmittag gab es eine Neuauflage: In dem trockengefallenen Tümpel qualmte es erneut – eine Phosphor-Granate hatte sich zersetzt und war durch Sauerstoffkontakt in Brand geraten. Die Polizei sperrte den Bereich, Feuerwehrmänner sicherten die Munition, die bei Hautkontakt unter anderem Verbrennungen verursachen kann.

„Der Kampfmittelräumdienst muss von einem Einsatz aus dem Harz zu uns kommen“, berichtete Feuerwehrsprecher Carsten Schmidt. Das bedeutete erst einmal abwarten. Um 18 Uhr trafen die Spezialisten ein, sie packten die Handgranate in ein Plastikfass und nahmen die riskante Fracht mit, um sie in Munster vernichten zu lassen. Eine Stunde später konnten alle Helfer abrücken. ca