Donnerstag , 22. Oktober 2020
Die Polizeireiter in der Heide werden aus Hannover abgeordnet - für viele von ihnen ist das eine willkommene Abwechslung. Foto: cb

Was diese Woche wichtig wird: Heideblüte, Polizeireiter und eine Party im Freibad

Stadt: Der Prozess gegen 90Jährigen wegen Mordversuchs beginnt am Donnerstag vor dem Lüneburger Landgericht. Die Staatsanwaltschaft legt dem Angeklagten zur Last, in zwei Fällen versucht zu haben, seine 84-jährige Ehefrau heimtückisch zu töten.

Landkreis: Am Freitag feiert die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide (VNP) den Beginn der Heideblüten-Saison im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Gleichzeitig starten auch die Polizeireiter wieder ihre Patrouillen durch die Heide. Rund geht es auch in Adendorf. „Malle für alle“ heißt am Freitag ab 15 Uhr im Freibad.

Kultur: Die 7. eVentschau startet am Freitag um 17 Uhr auf dem Hof Thiele in Tosterglope/Ventschau. Das besondere Open-Air-Festival setzt sowohl auf Unterhaltung als auch auf Informationen – Vorträge und Ausstellungen – zu gesellschaftspolitischen Anliegen wie Umwelt und Atompolitik. Am Sonnabend geht‘s um 14 Uhr weiter. Tijuana Cartel, Rainer von Vielen und Passepartout sind die musikalischen Headliner, dazu kommen Bands und Newcomer aus der Region. Details unter www.e-ventschau.de

Politik: Nachdem am vergangenen Freitag der INF-Vertrag über die Abschaffung bodengestützter Mittelstreckenraketen auslief, fürchten Experten den Beginn eines neuen Wettrüstens. Kehren die Atomraketen zurück? Die LZ beleuchtet den Kollaps des erfolgreichsten Abrüstungsvertrages der Geschichte im Interview mit einem Friedens- und Konfliktforscher.

Sport: Um die ersten Punkte der Saison spielen ab dem kommenden Wochenende auch alle Fußballer auf Bezirksebene. Zum ersten Landesliga-Derby empfängt der MTV Treubund am Sonntag den TSV Gellersen, der Anstoß wurde auf 17 Uhr verlegt.

Online: Instagram und WhatsApp bekommen den Namens-Zusatz „von Facebook“. Damit soll deutlich gekennzeichnet werden, dass die beiden Messenger-Dienste zum sozialen Netzwerk von Mark Zuckerberg gehören. Kritiker fordern, das Imperium von Facebook zu zerschlagen. Die Umbenennung könnte Facebook nun Argumente gegen eine Abspaltung der beiden Apps liefern.

lz