Dienstag , 22. September 2020
Auf dem Weg zum Fridays-for-Future-Sommerkongress: Klimaaktivisten aus Lüneburg, Winsen, Uelzen und Dannenberg. (Foto: privat)

Zum Fridays-for-Future-Kongress nach Dortmund

Lüneburg/Dortmund. Heute startet in Dortmund der Fridays-for-Future Sommerkongress in Dortmund, das bedeutet: Mehr als 1000 Aktivisten, der Großteil davon sind junge Menschen, treffen sich und diskutieren bis einschließlich Sonntag, wie es mit der Klima-Bewegung in Zukunft weitergehen soll. Auch aus Lüneburg, Winsen, Uelzen und Dannenberg machte sich gestern eine Gruppe von Schülern und Studierenden auf den Weg nach Nordrhein-Westphalen.

„Ein Ziel des Sommerkongresses ist es, die bundesweite Vernetzung der einzelnen Fridays-for-Future-Ortsgruppen voranzubringen“, sagt die Lüneburgerin Lena Jagdt. Die 17-Jährige aus dem Organisationsteam der hiesigen Ortsgruppe hofft, in Dortmund viele neue Klimaaktivisten kennen zu lernen. „Auch freue ich mich darauf, viele Leute, zu denen man nur Kontakt übers Internet hatte mal persönlich kennen zu lernen.“

Stargast: Marc-Uwe Kling

Der Zeitplan sieht für das lange Wochenende viele Veranstaltungen vor. Etwa stehen den Teilnehmern 186 Workshops und Vorträge zur Auswahl. Darin reicht das Themenspektrum von Tipps für den umweltbewussteren Lebensstil über Moderationsworkshops und Veranstaltungsmanagement bis hin zu Simulationen der UN-Klimaverhandlungen. Als einer der Stargäste tritt der Autor und Satiriker Marc-Uwe Kling auf. Auch die Lüneburger Studentin Lisa Steinwandel gibt einen Workshop zum Thema „Klimagerechtigkeit in einer ungerechten Welt“ – darin geht es darum, wer von der Klimakrise am meisten betroffen ist und wer welche Verantwortung trägt.

Bei Podiumsdiskussionen soll das weitere Vorgehen der Gruppe entschieden werden, dazu gibt es noch ein Konzert sowie Yoga-Angebote. Und am Freitag wird – ganz in der Tradition der Gruppe – in Dortmund demonstriert. „Dafür fällt der Klimastreik in Lüneburg an diesem Freitag aus“, gaben die Jugendlichen bekannt. Am Sonntag fährt der Großteil der Lüneburger wieder in die Hansestadt zurück, ein paar zieht es jedoch noch weiter: Zum europaweiten Fridays-for-Future-Kongress nach Lausanne. row