Ein Großaufgebot der Polizei musste anrücken, um die Situation bei dem Bispinger Schnellrestaurant zu entschärfen. (Foto: t&w)

Polizisten anzugreifen „ist ja nicht so schlimm“

Lüneburg. In der Straße Hinter der Sülzmauer kam es am frühen Sonntagmorgen zu einer Schlägerei, die Polizei versuchte zu schlichten. "Plötzlich kam eine völlig unbeteiligte Person zielstrebig und schnell auf eine 28-jährige Polizeibeamtin angestürmt, holt aus und will der Beamtin massiv ins Gesicht schlagen," berichtet die Polizei. Diese habe aber den unerwarteten Angriff abwehren können.

Ihr Kollege brachte den 16-Jährigen Angreifer zu Boden und legte ihm Handschellen an. Später wurde klar, dass er mit 1,64 Promille ordentlich Alkohol "intus" hatte, während der gesamten polizeilichen Maßnahmen beleidigte er die Polizisten aufs Übelste. Seine Mutter holte ihn später ab, "die die ganze Sache als ja nicht so schlimm wertete", wie die Polizei berichtet.

Vor Haus randaliert

Lüneburg. Dramatische Szenen spielten sich am Freitagabend im Blümchensaal in Lüneburg ab: Ein 27-Jähriger versuchte mit aller Gewalt, in das Haus eines 32-Jährigen zu gelangen. Nach Polizeiangaben zerstörte er hierbei einen Zaun und das Glas der Haustür. "Da er mit einem Messer und einem Stock bewaffnet war und den Hausbewohner massiv bedrohte, schoss dieser mit einer Schreckschusspistole in die Luft," sagt ein Polizeisprecher.

Die alarmierten Polizisten bedrohte der 27-Jährige mit dem Messer, nur durch den Einsatz von Pfefferspray sei es den Beamten gelungen, den offensichtlich stark verwirrten Mann unter Kontrolle zu bringen. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden sie ein Tütchen mit Betäubungsmitteln, der Randalierer wurde später in die Psychiatrische Klinik Lüneburg gebracht. Es wurden Strafanzeigen wegen Bedrohung, Sachbeschädigung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Verstoß gegen das Waffengesetz und gegen das Betäubungsmittelgesetz gestellt.

Streit gesucht

Lüneburg. Eine Gruppe von vier Personen suchte am frühen Sonntagmorgen wohl ganz offensichtlich Streit. In zwei Fällen, Am Sande und am Bahnhof, schlug hierbei ein männlicher Unbekannter vermutlich seiner Freundin auf den Hintern, wie die Polizei berichtet. Die jeweils anwesenden späteren Opfer beobachteten den Vorfall und wurden daraufhin von dem Schläger angesprochen, warum sie seiner Freundin auf den Hintern schauen würden. Daraufhin wurden die beiden jungen Männer von der Gruppe angegriffen und geschlagen. lz

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