Samstag , 19. September 2020
Hilke Lamschus. Foto: t&w

Schweinerei zum 30. Geburtstag

Lüneburg. Sie hießen des Metzgers Mörder, Teufelsweib und Lüneburger Heidi; einige aus der Rotte begingen An der Münze einen Banküberfall – die Lüneburger Salzsau-Parade sorgte im Jahr 2000 für viel Aufmerksamkeit. Hilke Lamschus vom Salzmuseum und ihre Kollegen wollen die Parade noch einmal aufleben lassen. Sie bitten sozusagen die Schweinehirten von damals, ihnen die Figuren für ein paar Tage zu leihen.

„30 Jahre saustark“

Anlass ist der Geburtstag des Salzmuseums: Vor 30 Jahren öffnete das Haus in der Halle der ehemaligen Saline seine Türen. „Lüneburgs Geschichte ist mit der Salzsau verbunden“, sagt die Museumsleiterin. Der Sage nach hatte ein Jäger vor weit mehr als 1000 Jahr ein Wildschwein geschossen, an dessen Fell fand sich Salz – der Hinweis auf den Solequell, der Lüneburg reich und mächtig machte. Nun sollen zur Geburtstagsparty des Museums am 7. September die kunstvoll gestalteten Figuren von vor 19 Jahren das Gelände bevölkern. Das Motto: „30 Jahre saustark“. Wer dem Museum eine Sau leihen möchte, erreicht Hilke Lamschus unter (04131) 7206511. ca