Peter Stöber und Liane Schmidt freuen sich, dass der Kletterwald Scharnebeck wieder öffnen kann. (Foto: t&w)

600 Quadratmeter pro Person im Kletterwald

Der Kletterwald Scharnebeck öffnet am Mittwoch nach einer längeren Corona-Pause wieder seine Pforten. Masken getragen werden müssen dabei nur am Boden, genug Platz für alle dürfte insgesamt aber garantiert sein.

Scharnebeck. Nach einer langen coronabedingten Pause darf der Kletterwald Scharnebeck ab Mittwoch, 5. Mai, wieder öffnen. „Wir freuen uns sehr, dass es wieder losgehen kann“, sagt Betreiberin Liane Schmidt.

Für den Betrieb gelten die aktuellen Kontaktbeschränkungen: Ein Haushalt darf sich mit einer weiteren Person für das Kletter-Erlebnis anmelden. „Das kann sich natürlich jederzeit ändern, dann werden wir auch unsere Vorgaben aktualisieren“, betont sie. Bei der Einweisung und am Boden gilt die Maskenpflicht, beim Klettern selbst dürfen sie abgenommen werden.

50 Personen pro Tag erlaubt

Eine Anmeldung ist entweder telefonisch möglich, dann werden die Kontaktformulare vor Ort ausgefüllt, oder online. „Wir haben jetzt ein neues Buchungssystem eingeführt“, erklärt Peter Stöber, der den Kletterpark mit Liane Schmidt betreibt. Darüber können sich die Gäste bequem im Internet anmelden und ihre Kontaktdaten dort hinterlegen.

Da der Kletterwald nur zur Hälfte ausgelastet sein darf, können höchstens 50 Personen an einem Tag dort jeweils drei Stunden ihrer Freizeit verbringen. „Da unser Wald 30.000 Quadratmeter groß ist, hat theoretisch jede Person dann 600 Quadratmeter Platz“, sagt Schmidt. Voraussichtlich jedoch noch mehr, denn die 50 Personen werden sich auf den ganzen Tag verteilen.

Klage vor dem Oberverwaltungsgericht erfolgreich

Möglich ist die Öffnung, weil sich die Betreiber mit einem Normenkontrolleilantrag gegen die niedersächsische Corona-Verordnung gewehrt hatten, die vorsah, dass Kletterparks weiterhin geschlossen bleiben mussten. „Der Kletterpark in Geesthacht hat aber schon wieder auf, wo ist denn da die Logik?“, verdeutlicht Stöber. Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg entschied die Schließung der Klettergärten vorläufig außer Vollzug zu setzen, da die bestehenden Corona-Maßnahmen bei der sportlichen Betätigung draußen sehr gut eingehalten werden können.

Nun darf in Niedersachsen wieder draußen geklettert werden. „Wir haben viele Glückwünsche aus ganz Niedersachsen bekommen“, erzählt Schmidt. Alle hätten sich gefreut, dass es nun auch für sie eine Öffnungsperspektive gibt. lvc

Weitere Informationen gibt es auf www.kletterwald-scharnebeck.de/home

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