Dienstag , 20. Oktober 2020
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Ostumgehung wieder freigegeben

+ Foto: Polizei

+ + + UPDATE 17:10 Uhr + + +

Die Lüneburger Ostumgehung/A39 ist jetzt wieder freigegeben. Nur die Anschlussstelle Nord die Auffahrt in Fahrtrichtung Süden bleibt gesperrt und soll im Laufe des Donnerstags wieder freigegeben werden.

+ + + UPDATE 15.45 Uhr + + +

Die Polizei meldet: Nach dem schweren Lkw-Unfall in Höhe der AS Lüneburg-Nord ist die Lüneburg Ostumgehung/A39 noch immer beidseitig gesperrt, im Stadtgebiet kommt es weiterhin zu Behinderungen. Autofahrer auf der Hamburger Straße sollten nicht versuchen, über die Goseburg auszuweichen, da es dort besonders dicht ist. Die Bergungsarbeiten sind mittlerweile abgeschlossen, durch die Brandschäden werden aber auch in den nächsten Tagen aufwändige Sanierungsmaßnahmen auf der Ostumgehung anstehen. Die Landesstraßenverkehrsbehörde versucht bis zum Abend den Verkehr wieder einspurig (wie bereits im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen der Fahrbahndecke) in beide Richtungen (Hamburg und Braunschweig) wieder freigeben zu können.

+ + + UPDATE 14 Uhr + + +

Bei der Unfallursache geht die Polizei vom Sekundenschlaf des Lkw-Fahrers aus. Den Sachschaden schätzen die Beamten auf rund eine Viertelmillion Euro.

+ + + UPDATE 12.50 Uhr + + +

Die Fahrspur in Richtung Norden ist noch nicht freigegeben worden. Die Bergung des Fahrzeuges hat begonnen + + +  Trotz Ampelschaltungen herrscht an den Kreuzungen weiterhin Chaos, denn einige Autofahrer halten nicht bei rot. + + + Die Polizei bittet ausdrücklich darum, sich an die Regeln zu halten. 

+ + + UPDATE 9.50 Uhr: + + + 

In der nächsten halben Stunde wird voraussichtlich eine Fahrspur in Richtung Norden freigegeben. In Absprache mit der Stadt werden Ampelschaltungen an die Verkehrslage angepasst, um so zu versuchen, die Staus abzubauen. Die Polizei will einen Hubschrauber über Lüneburg kreisen lassen, um aus der Luft ein aktuelles Bild zu haben und möglicherweise den Verkehr umleiten zu können.

Lüneburg. Die Stadt ist dicht: Nach einem schweren Unfall auf der Ostumgehung in Höhe Lüneburg-Nord ist die Autobahn für Bergungsarbeiten gesperrt, der Verkehr weicht über das Stadtgebiet aus. „Es geht gar nichts mehr“, heißt es von der Wache. Die Straßen seien verstopft. Es wird bis in den Nachmittag dauern, bis die Schnellstraße wieder frei ist. Die Polizei empfiehlt, Lüneburg weiträumig zu umfahren. Doch es kommt erschwerend hinzu, dass eine mögliche Ausweichstreche über Amelinghausen blockiert ist: Dort wird die Straße erneuert, der Ort ist durch Umleitungen umfahrbar.

Mehreren Explosionen durch Gaskartuschen

Bei der Polizei ging der Notruf um 2.51 Uhr ein. Der Lkw-Fahrer hatte Glück im Unglück: Der Mann konnte gerade noch seine Tasche packen und aus seinem Lastwagen springen, kurz darauf stand der Sattelschlepper in Flammen. Nach ersten Angaben der Polizei war der mit Joghurtbechern beladene Lkw im Baustellenbereich auf eine Fahrbahntrennung aus Beton aufgefahren. In der Folge kam es zu mehreren Explosionen durch Gaskartuschen. Doch das Feuer ist vermutlich durch den Aufprall des Motorblocks auf den Beton ausgebrochen.

Die Feuerwehr rückte mit rund 40 Kräften zum Löschen an und mehreren Fahrzeugen an, die zwischendurch aufgetankt wurden. Zum Einsatz kamen Wasser und Schaum. Die Polizei sperrte die Schnellstraße für Bergungsarbeiten.

Von Carlo Eggeling

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