Später zur zweiten Impfung

Lüneburg. Trotz eines Termins zur Impfung im Lüneburger Impfzentrum sei sie wieder nach Hause geschickt worden mit dem Hinweis, es sei kein Impfstoff da – diese Erfahrung machte eine LZ-Leserin am Dienstag, und sie sei damit nicht die einzige gewesen. Der Landkreis bestätigt das, allerdings handle es sich um wenige Fälle. Einen generellen Mangel an Impfstoff gebe es nicht.

Katrin Holzmann, Pressesprecherin des Landkreises, erklärt den Hintergrund: „Betroffen sind Angehörige bestimmter Berufsgruppen, zum Beispiel Arzthelferinnen, Kita-Beschäftigte und Tagesmütter, die bereits eine erste Imfpung mit Astrazeneca erhalten haben. Denn der Termin für die Zweitimpfung hat sich bei ihnen etwas nach hinten verschoben, er liegt nun exakt zwölf Wochen nach der ersten Impfung.“

Zweitimpfung exakt zwölf Wochen nach der ersten

Der Landkreis habe diese Verschiebung gegenüber dem ursprünglichen in der Benachrichtigung genannten Termin auch über die entsprechenden Verteiler wie Kita-Träger und Ärzteverband mitgeteilt, doch das sei womöglich nicht überall entsprechend weitergeleitet worden und damit bis zu jedem einzelnen Mitarbeiter durchgedrungen.

Holzmann sagt: „Die betroffene Dame wurde also nach Hause geschickt, weil für sie an diesem Tag kein Impfstoff zur Verfügung stand.“ Sie könne nun aber – wie andere aus den betroffenen Berufsgruppen – exakt am Tag, der zwölf Wochen nach der ersten Impfung liegt – zur Zweit­impfung in der offenen Sprechstunde kommen: entweder zwischen 8 und 11 Uhr, zwischen 12 und 15 Uhr oder zwischen 16 und 19 Uhr. ahe

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