Samstag , 24. Oktober 2020
Die "Fridays for Future"-Bewegung war diesen Freitag mit dem Fahrrad unterwegs. (Foto: t&w)

Drahtesel statt Diesel

Lüneburg. Mit Geklingel und Gebrüll zogen etwa 140 Demonstranten der Lüneburger „Fridays for Future“-Bewegung am Freitagnachmittag durch die Stadt. Thema dieser Aktion war die Verkehrswende – deswegen waren sämtliche Teilnehmer mit dem Fahrrad unterwegs. Das sorgte im Feierabendverkehr auf den Straßen teilweise für kleinere Rückstaus, die Polizei begleitete den Tross mit Motorrädern und Autos.

Mehr umweltfreundliche Verkehrslösungen

„Wir fordern, dass der Fokus bei der Verkehrswende auf menschen- und umweltfreundliche Lösungen gelegt wird,“ sagte etwa die 19-Jährige Hanna Kirsch. Auch eine nachhaltiger gestaltete Verkehrsplanung steht auf dem Wunschzettel der Bewegung sowie mehr Maßnahmen, um die Sicherheit von Fahrradfahrern zu gewährleisten. „Es gibt zu viele Radfahrer, die in Unfälle verwickelt sind“, sagte Kirsch. Daher hielten die Aktivisten auf dem Marktplatz zum Schluss ihrer Demo auch eine Schweigeminute ab – um der im Straßenverkehr getöteten Radfahrer zu gedenken. row