Sonntag , 25. Oktober 2020
Mitarbeiter der AGL sägen die letztes Reste des Weiden-Stammes weg. (Foto: bol)

Souvenirs aus dem Weidenstamm

Lüneburg. Nur noch ein falcher Stumpf erinnert neben dem alten Kram am Lüneburger Stintmarkt an die mächtige Weide. Mitarbeiter der AGL haben am Montag auch den Stamm zersägt und abtransportiert. Die dicken Holzklötze landen aber nicht auf der Deponie oder in einem Kamin, sondern werden zunächst eingelagert. Später sollen aus dem Holz dann kleine Souvenirs entstehen, kündigt Suzanne Moenck, Pressesprecherin der Hansestadt Lüneburg, an. Zum Beispiel Streichhölzer oder kleine Rahmen, so genau ist das noch nicht klar.

Nachdem in der Vorwoche schon die Äste runtergesägt worden waren, ist nun auch der Stamm der Weide verschwunden. Starke Windböen hatten den Baum, der das Wasserviertel über Jahrzehnte geprägt hat und immer ein beliebtes Fotomotiv war, beschädigt. Durch einen Riss im Stamm war die Weide nicht mehr standsicher. Schweren Herzens entschieden Experten der Stadt, dass er nicht zu retten ist. Viele Menschen waren entsetzt und posteten ihre Fotos auf unserer Facebook-Seite.

Wie Pressesprecherin Suzanne Moenck weiter mitteilte, ist die Hansestadt bereits auf der Suche nach einem stattlichen „Nachfolger“, der die Lücke am Stintmarkt füllen soll. bol