Samstag , 31. Oktober 2020
Kommt ein Anbau geflogen... Die Kita an der Schützenstraße wird erweitert. (Foto: be)

Kita wächst in Portionen

Lüneburg. Der 68 Meter lange Ausleger eines Krans der Firma Bruns, der vor der Kita Schützenstraße platziert ist, nimmt immer wieder Module an den Haken . Die Stadt errichtet daraus einen Erweiterungsbau mit angegliedertem Familienzentrum für die Kita. Voraussichtlich Anfang Juni sollen Kinder dort einziehen können.

Derzeit bietet die Einrichtung Platz für sechs Gruppen mit jeweils 19 Kindern im Alter von 1 bis 8 Jahren, durch die Erweiterung können zwei weitere Gruppen à 19 Kinder entstehen. Die Stadt hatte sich in enger Absprache mit den künftigen Nutzern für die Modulbauweise entschieden, weil die Errichtung weniger Zeit braucht als ein Gebäude in herkömmlicher Bauweise. Sabine Bachmann von der Gebäudewirtschaft macht aber deutlich: „Energie-, Ausbau- und Ausstattungsstandards sind wie bei Gebäuden in Massivbauweise und individuell nach den Bedürfnissen der Kita geplant.“

Zielmarke 600 Plätze

Im eingeschossigen Flachdachbau finden zwei Gruppenräume, ein Ruheraum, ein Bad mit Wickeltischanlage, ein Bewegungsraum, ein Personalraum, eine Sanitäranlage, eine Garderobe und eine kleine Ausgabeküche Platz, an die das Essen aus der Küche im Bestandsgebäude geliefert wird. An der Front zur Schützenstraße zieht das Familienzentrum mit einem Gruppen-/Beratungsraum, einem Büro und barrierefreiem WC ein.

Die Kosten für das Gebäude inklusive Küchenerweiterung und Außenanlagen belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro. Es ist eines von vielen Projekten, mit denen die Stadt Lüneburg weitere Kita-Plätze schaffen will. Für den Zeitraum von 2017 bis 2023 hat sich die Verwaltung die Zielmarke 600 Plätze gesetzt. Ein Etappenziel ist erreicht: 353 sind inzwischen bereits entstanden.

Von Antje Schäfer