Montag , 21. September 2020
Etwa 300 Schüler, Studenten und Erwachsene zogen am Freitag Mittag durch die Innenstadt. (Foto: row)

Klimaproteste gehen weiter

Lüneburg. „Fridays for Future“ – Schulstreik für das Klima hieß es am Freitag zum mittlerweile vierten Mal in der Lüneburger Innenstadt. Erstmals jedoch blieben die demonstrierenden Schüler, Studenten und Erwachsenen nicht am Marktplatz, sondern zogen durch die Straßen mit Stationen am Lambertiplatz und im Clamartpark. Etwa 300 Demonstranten zählte die Polizei. Darunter waren etwa auch 15 Schüler, die extra mit dem Zug aus Hitzacker nach Lüneburg gefahren sind: „Wir wollen die Aufmerksamkeit der Politiker erregen. Wenn sie sehen, dass wir für das Klima sogar die Schule schwänzen, müssen sie was unternehmen“, sagt Amy aus der 7. Klasse der Freien Schule Hitzacker.

Dass sich der Schulstreik aber negativ in den Fehlstunden niederschlägt, ist unwahrscheinlich – die Schüler haben eine Entschuldigung der Eltern bekommen. Eine solche können auch viele der restlichen schulpflichtigen Teilnehmer vorweisen, daher ist die Sorge vor dem schlechten Zeugnis recht gering. row