Samstag , 19. September 2020
Ryan Sclater. (Foto: be)

Was diese Woche wichtig wird: Kandidatenkür, Brexit und ein SVG-Spitzenspiel

Lokales Stadt: Die Arbeits-Belastung der Lüneburger Gerichte ist hoch. Am Donnerstag wird die LZ-Serie fortgesetzt, dieses Mal geht es um das Sozialgericht. Natürlich bleibt auch der Brexit auf der politischen Agenda. Am Donnerstag findet in der Leuphana-Universität um 18.30 Uhr eine große Diskussion statt.

Lokales Land: Wen schickt die CDU ins Rennen um das Lüneburger Landratsamt? Inspiriert vom Dreikampf der Bundes-CDU stellen sich bei Regionalkonferenzen auf Kreisebene drei Bewerber dem Votum der Mitglieder: die parteilose Kreisrätin Sigrid Vossers, die promovierte Tiermedizinern Dorit Stehr sowie Bleckedes Bürgermeister Jens Böther. Die Entscheidung fällt am Freitag.

Kultur: KI, das Kürzel steht für Künstliche Intelligenz und ist zu einem Zauberwort für die Zukunft geworden. „Was sie kann und was uns erwartet“, darüber spricht die Autorin und Wissenschaftlerin Manuela Lenzen morgen, Dienstag, um 19.30 Uhr als Gast des Literaturbüros im Heinrich-Heine-Haus, die Lesung moderiert Jan Müggenburg.

Sport: Die Volleyballer der SVG Lüneburg spielen eine richtig starke Bundesliga-Saison, können in diesem Jahr auch mit den Top-Teams gut mithalten. Am Sonnabend um 19 Uhr kommt es zum Top-Spiel gegen den Spitzenreiter AlpenVolleys Haching. Wird die Gellersenhalle in Reppenstedt wieder zur Gellersen-Hölle? Wird Ryan Sclater (Foto: be) wieder auftrumpfen?

Politik: In Übersee und in Europa spitzen sich insgesamt drei Krisen zu: Wer siegt im Machtkampf von Venezuela – Diktator Maduro (Foto: dpa) oder die Opposition? Italien und Frankreich streiten sich massiv über die richtige Flüchtlingspolitik. Trotz sinkender Flüchtlingszahlen taugt dieses Thema zum Spaltpilz Europas. Nachdem sich Theresa Mays Plan B als Nullnummer entpuppt hat, läuft im Königreich die Uhr ab. Die Gefahr eines ungeregelten, chaotischen Brexits wächst – und damit die Gefahr wirtschaftlicher Turbulenzen.

Digital: Facebook und WhatsApp wollen weiter gegen die Verbreitung von „Fake News“ vorgehen: In Zukunft sollen Nutzer auf Facebook mithilfe eines Punktesystems die Vertrauenswürdigkeit von Nachrichten-Beiträgen bewerten können, auf WhatsApp soll die Weiterleitungs-Funktion von Botschaften massiv eingeschränkt werden. Inwieweit das Früchte tragen wird, bleibt abzusehen. lz