Samstag , 31. Oktober 2020
Lüneburger Feuerwehrleute beim Brand im Museum. (Foto: Michael Behns)

Bessere Anzüge und Schutzmasken

Lüneburg. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Lüneburg werden künftig besser ausgestattet, um die Brandschützer bei ihren Einsätzen vor Hitze, Rauchgas und anderen gesundheitsschädlichen Stoffen zu schützen. Dafür stellt die Stadt Lüneburg kurzfristig zusätzliche Haushaltsmittel in Höhe von 188 000 Euro zur Verfügung. Von einem Großteil des Geldes sollen moderne Schutzanzüge und neue Flammschutzhauben für die Einsatzkräfte angeschafft werden. 18 000 Euro investiert die Stadt außerdem in eine Stiefelwaschanlage und einen Trockenschrank für den Feuerwehr-Standort Lüneburg-Mitte. Der Rat der Hansestadt stimmte den Ausgaben in seiner jüngsten Sitzung einstimmig zu.

Gesundheitliche Risiken

Hintergrund für die Neuanschaffungen sind unter anderem die ständig steigenden Einsatzzahlen der Feuerwehr im Stadtgebiet, die auch ein Abnutzen der Schutzkleidung mit sich bringen. Darüber hinaus erfüllen die bisherige Kleidung und die Schutzmasken zum Teil nicht mehr den neuesten technischen Standards, wenn es um den Schutz vor krebserregenden Stoffen geht, erläutert Markus Moßmann, Dezernent für Nachhaltigkeit, Sicherheit und Recht der Hansestadt Lüneburg. „Es ist uns ein großes Anliegen, alle potentiell gefährdeten Einsatzkräfte so auszustatten, dass sie bestmöglich vor gesundheitlichen Risiken geschützt sind“, macht Moßmann deutlich.

Stiefelwaschanlage und Trockenschrank

Geplant ist eine möglichst zeitnahe Ausstattung mit den neuen Anzügen und Schutzmasken. So wird ein Teil davon noch 2018 gekauft, der zweite Teil Anfang 2019. Ebenfalls noch in diesem Jahr will die Stadt die Stiefelwaschanlage und den Trockenschrank für die Feuerwehr Lüneburg-Mitte bereitstellen. Eine solche Reinigungsmöglichkeit gibt es bisher nur im Feuerwehrhaus Süd. Die neue Anlage bietet außerdem die Möglichkeit, nicht nur Schuhe sondern auch andere Gegenstände zu reinigen oder zu desinfizieren. lz