Mittwoch , 23. September 2020
Das Audimax-Gebäude soll nicht wie hier den ganzen Glühweinbecher ausfüllen, sondern nur aus der Stadtsilhouette herausragen. Jetzt wird ein dunkelblauer Prototyp entworfen. (Foto: Lünepost)

Der Libeskind-Bau kommt auf den Becher

Lüneburg. Der Friedensgipfel war erfolgreich: Das neue Zentralgebäude der Universität wird in diesem Jahr die Weihnachtstassen zieren. Darauf haben sich jetzt laut Stadtverwaltung bei einem Gespräch im Rathaus unter der Vermittlung von Oberbürgermeister Ulrich Mädge Vertreter von Schaustellerverband und Universität verständigt. Im Vorfeld war es zwischen den beiden Parteien zu einer Meinungsverschiedenheit darüber gekommen, ob das Zentralgebäude auf dem Weihnachtsmarktbecher erscheinen soll.

„Wir sind sehr froh, dass wir jetzt zusammen mit der Universität eine gute Lösung für die Weihnachtsstadt Lüneburg gefunden haben“, sagt Benno Fabricius, Chef der Lüneburger Schausteller. Auf die dunkelblauen Becher soll in silberner Farbe eine Stadtsilhouette gedruckt werden, aus der das Zentralgebäude ein wenig hervorsticht.

Eine Tasse als Vermittlungshonorar 

Selbst aus der Uni kommt dazu nun ein positives Echo, denn die Hochschule darf das Design entwickeln: „Wir freuen uns auf eine ansprechende Tasse, die Neugierde bei den Weihnachtsmarktbesuchern wecken wird. Das ist ein schönes weihnachtliches Zeichen für die Verbindung zwischen Universität und Stadt“, sagt Sebastian Weiner, Leiter der Universitätskommunikation. Grafiker der Leuphana entwickeln nun auf Basis des Gesprächs einen Vorschlag und stimmen ihn mit den Schaustellern ab. „Schön, dass wir darüber gesprochen haben. Als Vermittlungshonorar hätte ich gerne die erste Tasse und zwar mit Inhalt“, sagt Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge. lz