Sonntag , 20. September 2020
Foto: t&w

Warnstreik: In den Kitas läuft nur ein Notprogramm

Lüneburg. Die Gewerkschaften für den Öffentlichen Dienst haben in den aktuellen Tarifverhandlungen für Donnerstag, 15. März, auch in Lüneburg zu einem Warnstreik aufgerufen. Da Beschäftigte, die am Streik teilnehmen wollen, sich dafür beim Arbeitgeber nicht abmelden müssen, ist unklar, wie groß die Einschränkungen bei der Hansestadt Lüneburg sein werden. In jedem Fall sind einige städtische Krippen, Kitas und Horte vom Streik betroffen:

  • Komplett bestreikt wird die Kita Oedeme. Kinder aus der Kita Oedeme können im Notfall in den Kitas Klinikum und Heidkamp mit betreut werden. Eltern müssen sich aber bitte heute, Mittwoch, noch mit der Hansestadt in Verbindung setzen, Ansprechpartnerin ist Lilo Großert, Tel. 309-3351.
  • Nur eine Notbetreuung bieten Donnerstag die Kitas Kreideberg, Stadtmitte, Schützenstraße, Kaltenmoor, Häcklingen, Klinikum sowie der Hort Hermann Löns an. Notbetreuung heißt, dass die Kitas bei den Eltern abgefragt haben, wer sein Kind zuhause lassen kann – und nur, bei dem das gar nicht möglich ist, der bringt das Kind nach Absprache.
  • Normal geöffnet sind die städtischen Kitas Marienplatz, Ochtmissen, Dahlenburger Landstraße, Heidkamp sowie Hort/Kita Gut Kaltenmoor.

Demo mit 250 Teilnehmern

In den übrigen Bereichen der Stadtverwaltung der Hansestadt Lüneburg oder auch der Abwasser, Grün & Lüneburger Service GmbH sind nach derzeitigem Kenntnisstand keine größeren Einschränkungen zu erwarten. Vereinzelt kann es zu längeren Wartezeiten kommen. Wer auf Nummer sicher gehen will und es einrichten kann sein Anliegen aufzuschieben, sollte erwägen, lieber am Freitag oder in der Folgewoche damit vorbeizukommen.

Die Gewerkschaften haben für Donnerstagvormittag eine Demo mit ca. 250 Teilnehmern angemeldet. sp