Dienstag , 29. September 2020
So soll die neue Halle mal aussehen. (Grafik: Bocklage + Buddelmeyer GmbH)

Potenzielle Arena-Betreiber müssen neu rechnen

Lüneburg. Landrat Manfred Nahrstedt hat heute Vormittag den Kreisausschuss in nicht öffentlicher Sitzung über den Stand der Verhandlungen zum Betrieb der Arena Lüneburger Land informiert. Demnach rechnet der Kreishauschef nicht mehr mit einem Einnahmeüberschuss. Vielmehr geht der Landkreis als Bauherr davon aus, dass der Betriebskostenzuschuss deutlich steigen wird. „Bisher waren 150 000 Euro eingeplant, das wird nach dem jetzigen Stand nicht reichen“, sagte Nahrstedt gegenüber der LZ. Eine Pacht wird der künftige Betreiber nach wie vor zahlen müssen. Nur wird diese den geplanten Zuschuss von Stadt und Landkreis Lüneburg nicht mehr übersteigen. Genau das war aber in den letzten Monaten kommuniziert worden.

Im vergangenen Sommer hatte nach einer europaweiten Ausschreibung der Hamburger Konzertveranstalter FKP Scorpio den Zuschlag für den Betrieb der Halle erhalten. Die Hamburger sind jetzt aufgefordert, in den kommenden Wochen eine konkrete Zahl für den Zuschussbedarf zu nennen. Aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen hat der Landkreis aber auch den zweiten Kandidaten wieder ins Boot geholt, der bei der Ausschreibung ein Angebot abgegeben hatte. „Er hat von uns die aktuellen Zahlen und Planungen zur Halle erhalten und kann jetzt auf dieser Grundlage errechnen, wie hoch der Zuschuss wäre, den er für den Betrieb der Halle bräuchte.“ Ergebnisse erwartet der Landrat bis Ende März/Anfang April. ml