Sonntag , 20. September 2020
Das 24-Stunden-Schwimmen im Sportbad zugunsten des Guten Nachbarn bringt einen Erlös von 3550 Euro. (Foto: A/t&w)

1412 Kilometer für guten Zweck

Lüneburg. 487 Aktive waren im Wasser dabei und zogen unermüdlich ihre Bahnen. Mehr als 50 Helfer sorgten rund um das Schwimmbecken für einen reibungslosen Ablauf. Und zahlreiche Spender zeigten sich großzügig. Heraus kam beim elften 24-Stunden-Schwimmen im Lüneburger Sportbad ein Ergebnis für den guten Zweck, das sich sehen lassen kann: 3550 Euro, die bereits auf das Konto des Guten Nachbarn geflossen sind.

Die Hilfsaktion „Guter Nachbar“ unterstützt seit 1958 unverschuldet in Not geratene Menschen in Stadt und Landkreis. Träger sind die Hilfsorganisationen Paritätischer, Diakonie, Kreisverband Lüneburg im Deutschen Roten Kreuz, DRK-Ortsverein Lüneburg, Arbeiterwohlfahrt sowie die Landeszeitung.

„Eine der schönsten Veranstaltungen des Jahres“

Für das 24-Stunden-Schwimmen konnten Sponsoren einen festen Betrag spenden oder auch einen Euro pro Teilnehmer oder zehn Euro für je 10 000 geschwommene Meter. Über die eingegangenen Spenden freute sich Zuzana Valickova, Vorsitzende des Guten Nachbarn: „Ein tolles Ergebnis. Wir freuen uns über jede Unterstützung, die wir für den Guten Nachbarn bekommen. Es war wieder eine tolle Aktion.“ Valickova war sowohl als Helferin außerhalb des Beckens als auch im Wasser aktiv gewesen.

„Eine runde Sache, die in durchweg entspannter Stimmung stattgefunden hat, sowohl im Becken als auch außerhalb“, freute sich auch Martin Petersmann, Marketingassistent in der Salztherme Lüneburg. Bei ihm und Marketingleiterin Jenny Weidlich waren die Organisationsfäden zusammengelaufen. SaLü-Geschäftsführer Dirk Günther lobte bei der Eröffnung: „Für mich ist das eine der schönsten Veranstaltungen des Jahres.“

Insgesamt legten die Aktiven 1412 Kilometer zurück. Die meiste Ausdauer hatten bei den Damen Neele Wiesmann mit 27 600 Metern, Anne Kozian (21 000), Sandra Schrödler (12 550) und Ronja Albers (12 000) sowie bei den Herren Bert Wolbrink (32 000 Meter), Rüdiger von Massow (28 000), Michael Rieckmann (27 300) und Lutz Steinbeck (25 000).

Von Ingo Petersen