Donnerstag , 22. Oktober 2020
Oberkommissar Stephan Meyer von der Kripo Lüneburg erklärt Moderator Rudi Cerne in der Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" die Besonderheiten des Täter-Fahrrads anhand eines ähnlichen Modells. Bild: Screenshot ZDF

Gut ein Dutzend Hinweise für Lüneburger Polizei

Lüneburg. Gleich zwei Kriminalfälle aus Lüneburg waren am Mittwoch Abend Thema bei der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“. Gemeinsam mit Oberkommissar Stephan Meyer von der Kriminalpolizei Lüneburg schilderte Moderator Rudi Cerne die Geschehnisse beim Banküberfall in der Thorner Straße am 13. Mai 2017, bei dem ein Mann mit einer Schußwaffe mehrere Tausend Euro erbeutete. Der Täter trug einen schwarzen Motorradhelm und flüchtete auf einem Fahrrad Richtung Parkplatz am Fuß des Kreidebergsees. „Die Reaktionen auf den Fall waren leider relativ verhalten“, berichtet Guido Audehm von der Polizeiinspektion Lüneburg.“ Es hätte am Abend ungefähr eine Handvoll Hinweise gegeben. „An denen bleiben wir dran und ermitteln weiter“, so Audehm.

„Wir erhoffen uns auch weiterhin Hinweise.“ – Mathias Fossenberger, Polizeidirektion Lüneburg

Auch in Bezug auf die so genannten „Göhrde-Morde“ erhoffte sich die Polizei Lüneburg neue Erkenntnisse von der ZDF-Sendung, in der mit einem Filmbeitrag sowie Fotos vom Fahrzeug des Täters erneut Ausschnitte der Taten geschildert wurden. Sie waren bereits im Dezember 1989  Thema der Sendung. Dieses Mal startete die Polizei nun einen Aufruf nach Menschen, die in den Jahren 1975 bis 1993 Umgang mit dem Täter gehabt haben. Darauf hin meldeten sich fünf Personen per Telefon, eine weitere schriftlich. „Dabei war eine Dame, die Hinweise auf ein Fahrzeug-Kennzeichen gegeben hat, das wir auch zuvor schon einmal aufgenommen haben“, berichtet Mathias Fossenberger von der Polizeidirektion Lüneburg. „Diese Spur verfolgen wir auf jeden Fall weiter.“ Auch zwei weitere Anrufe hätten interessante Erkenntnisse gebracht. „Und natürlich erhoffen wir uns auch noch weitere Hinweise, solange der Fall nicht abgeschlossen ist“, so Fossenberger.

Über diesen LINK können Sie die Sendung noch bis einschließlich 4. März 2018 in der ZDF-Mediathek angeschauen.

von Katja Grundmann

 

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