Montag , 26. Oktober 2020
Foto: Feuerwehr

Tragischer Unfall auf der B216

Barendorf. Zu einem tragischen Verkehrsunfall kam es am Dienstagmorgen auf der B216 zwischen Barendorf und dem Elbeseitenkanal. Dabei wurde eine Radfahrerin schwer verletzt.

Um 6.45 Uhr überholte der Fahrer eines Hyundai zunächst einen Pkw und dann einen Lkw. Beim Wiedereinscheren auf den rechten Fahrstreifen bremste der 26-Jährige ab und verlor hierbei die
Kontrolle über sein Auto. Dieses geriet ins Schleudern und rutschte nach rechts von der Fahrbahn über einen parallel verlaufenden Radweg weg. Der 26-Jährige erfasste dabei eine 17-Jährige Radfahrerin. Diese wurde nach dem Zusammenstoß etwa 40 Meter weit in den angrenzenden Wald hineingeschleudert. Der Pkw selbst prallte gegen einen Baum und kam anschließend zum Stehen.  Der Motor des PKW geriet nach dem Zusammenstoß in Brand. Dieser konte durch einen Ersthelfer vor Ort abgelöscht werden.

Die Radfahrerin erlitt schwerste Verletzungen, wurde durch den Notarzt in Narkose versetzt und künstlich beatmet.

B216 blieb während des Einsatzes voll gesperrt

Der Pkw-Fahrer hatte einen Schock und leichtere körperliche Verletzungen. Beide wurden in das Klinik Lüneburg gebracht. Gegen den 26-Jährigen wurden Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung und nicht angepasster Geschwindigkeit angesichts der winterlichen Straßenverhältnisse eingeleitet.

Die B216 blieb während des Einsatzes und der folgenden Sachverständigen-Aufnahme voll gesperrt.