Freitag , 18. September 2020
Architekt Herbert Buddelmeyer erläutert den Stand der Hallenplanung. Auch Erster Kreisrat Jürgen Krumböhmer, Landrat Manfred Nahrstedt und Ausschussvorsitzender Hans-Georg Führinger (v.l.) hören interessiert zu. (Foto: t&w)

Landrat will Wogen glätten

Lüneburg. In der Diskussion um die geplante „Arena Lüneburger Land“ will Landrat Manfred Nahrstedt jetzt alle Beteiligten an einen Tisch bringen: „Ich stehe zur Halle und möchte Bundesliga-Volleyball in Lüneburg“, sagte der SPD-Politiker.

Dabei spielt offenbar auch die Berichterstattung vor allem der LZ eine Rolle: „Nach den Medienberichten der letzten Tage steht für mich fest: Es muss Schluss damit sein, über die Presse zu kommunizieren.“ Er habe deshalb erneut Kontakt zu SVG-Geschäftsführer Andreas Bahlburg aufgenommen und ein Treffen in den nächsten Tagen verabredet. Gleiches hat Nahrstedt mit Vertretern des Konzertveranstalters FKP Scorpio vor, der die Arena betreiben soll: „Ich habe bereits um einen Gesprächstermin gebeten.“

Gespräche vor der Kreistagssitzung am 26. Februar

Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge soll an beiden Gesprächen teilnehmen. Schließlich sei die Hansestadt in erheblichem Umfang an den Kosten beteiligt.
Danach will Landrat Nahrstedt umgehend die Politik des Landkreises Lüneburg über die Gesprächsergebnisse informieren.

Er hoffe, die Gespräche noch vor der Kreistagssitzung am 26. Februar führen zu können. „Mir geht es um die Sache. Lüneburg braucht eine Halle für Kultur und Sport. Wir waren in den letzten Jahren noch nie so weit wie jetzt, dies in die Realität umzusetzen. Ich bin der Meinung, dass alle Seiten zu Kompromissen bereit sein müssen. Hierum wird es in den Gesprächen gehen“, erklärte der Landrat. lk/ho