Dienstag , 22. September 2020
"Wer kennt den Täter?" fragt die Polzei Lüneburg mit dieser Phantomzeichnung. (Bild: PI Lüneburg)

Hinweise auf den Mützenmann

Lüneburg. Die Polizei musste bundesweit Spott einstecken für ein Phantombild, das einen Mann mit Mütze von hinten mit einem Karton unterm Arm zeigt. Nun aber habe sich ein Zeuge gemeldet, der etwas mit der Skizze verbindet. „Die Kollegen gehen dem Hinweis nach“, sagt Polizeisprecher Kai Richter. Zu Details schweigt er. Der Täter soll am 13. Dezember 2017 in der Straße Am Blauen Camp eine Lüneburgerin in ihrer Wohnung überfallen und gefesselt haben. Er trug einen großen, blau-weißen TV-Karton mit sich, den er an einem Altpapiercontainer in der Straße Auf der Höhe zurückließ, nachdem die 56-Jährige ihn durch erhebliche Gegenwehr in die Flucht geschlagen hatte.

Polizeibericht

Brietlingen. Immer wieder sprengen Unbekannte Fahrkarten- und Zigarettenautomaten. Am Sonntagabend schlugen Täter gegen 19.15 Uhr am Stettiner Ring zu. Die Polizei berichtet, dass die Täter die Explosion mit Schwarzpulver herbeiführten. Hauptkommissar Kai Richter sagt: „Durch die Detonation wurde der Automat erheblich verbogen, hielt jedoch Stand. Es entstand ein Sachschaden von gut 5000 Euro.“ Die Beamten prüfen auch, ob ein Zusammenhang mit Sprengungen von Automaten in Schleswig-Holstein besteht. Dort war es seit Jahresbeginn zu 17 ähnlichen Taten gekommen, davon einem Medienbericht zufolge allein sechsmal im Herzogtum Lauenburg. Hinweise: (04131) 83062215.

Uelzen. Es wirkte wie in einem schlechten Film. Vier mit bunten Tüchern vermummte „Männer“ versuchten am Freitagabend in einen Friseursalon in der Uelzener Innenstadt einzudringen, offenbar schwer bewaffnet. Zeugen riefen die Polizei. Die kam mit vier Streifenwagen und setzte vier Jungen im Alter von 13 bis 17 Jahren fest. Das Quartett war mit täuschend echt aussehenden Spielzeugwaffen ausgestattet und hatte gebrüllt: „Geld her – 10 000 Euro!“ Vermutlich sei das Ganze nur ein schlechter Scherz der Jugendlichen gewesen, hieß es gestern. Allerdings werde geprüft, ob der Straftatbestand des versuchten schweren Raubes vorliege. ca

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https://www.landeszeitung.de/a/35492-1382411