Samstag , 31. Oktober 2020
Fotos: t&w

Rückendeckung für Schulleiter, Eltern und Schüler

Lüneburg. Ein bisschen Ruhe und Frieden in die hochgeschwappte Debatte um Weihnachtsfeiern am städtischen Gymnasium Johanneum möchte Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge bringen. „Ich glaube, wir sollten die offenbar von vielen Missverständnissen begleitete Diskussion jetzt mal beenden, und das nicht nur, weil das Weihnachtsfest und die Schulferien vor der Tür stehen. Selbst wenn hier zugegebenermaßen etwas unglücklich kommuniziert worden sein sollte, so kann es nicht sein, dass dem Schulleiter Bösartigkeit unterstellt wird oder das Thema für parteipolitische Zwecke ausgeschlachtet wird. Das hat Friedrich Suhr nicht verdient, den ich schon lange Jahre als einen der besten Schulleiter in Lüneburg kenne. Und das sollten wir vor allem auch den Kindern und Eltern an der Schule nicht zumuten.“

„Das war eine sehr schöne Feier, in guter Stimmung“

Oberbürgermeister Ulrich Mädge hatte die Weihnachtsfeier der Schule am Mittwoch genutzt, um allen Angehörigen des Johanneums und vor allem auch dem Schulleiter im Gespräch den Rücken zu stärken. „Das war eine sehr schöne Feier, in guter Stimmung. Vielen Dank hier auch an die zahlreichen Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrkräfte für ihr Engagement.“

Inhaltlich wolle Mädge sich nicht in die Belange der Schule und in die Diskussion einmischen. Wann und wie Weihnachtsfeiern stattfinden, sei Entscheidung der Schule in Absprache mit Eltern, Schülern und Schulvorstand. „Für mich persönlich ist Weihnachten ein Stück Kulturgut, dazu gehören auch Weihnachtsfeiern, auch an Schulen. Ich sehe aber auch gar nicht, dass dieses vom Schulvorstand des Johanneum anders gesehen wird.“ sp

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