Samstag , 31. Oktober 2020

+ + + Landtagswahl 2017: LIVE-TICKER + + +

Lüneburg. SPD-Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers hat ihr Mandat erfolgreich verteidigt. Mit 38,5 Prozent der Erststimmen im Wahlkreis 49 Lüneburg zieht sie erneut, zum dritten Mal, in den Landtag in Hannover ein, um die Interessen ihrer Heimatregion zu vertreten. Neu aus der Region im Landtag vertreten ist außerdem Detlev Schulz-Hendel von Bündnis 90/Die Grünen, der auf dem 12. Listenplatz steht – seine Partei kommt laut letzten Hochrechnungen auf 13 Mandate.

Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge gratuliert beiden Abgeordneten und wünscht ihnen viel Erfolg für die Arbeit im Landtag. Zugleich gibt er den nach Hannover Abgesandten die Erwartungen der Region mit auf den Weg, wie sie auch schon der Niedersächsische Städtetag ausführlicher formuliert hat: Die neue Landesregierung und mit ihr alle regionalen Abgeordneten sehe er jetzt in der Verantwortung die nötigen Infrastrukturprogramme umzusetzen, die auskömmliche Finanzierung von Krippen, Kitas und Schulen sicherzustellen sowie die Finanzierung von Integration künftig über eine einheitliche Integrationspauschale zu ermöglichen.

Die Kräfteverhältnisse in Lüneburg ähneln bei den großen Parteien denen im gesamten Land, wobei die Differenz zwischen SPD und CDU mit rund 11 Prozent plus für die SPD (nur Hansestadt) bzw. rund 7 Prozent (Wahlkreis 49 gesamt) größer ist als im landesweiten Vergleich. Insgesamt liegen die großen Parteien vor Ort hinter dem Landesergebnis zurück, dafür haben vor allem Grüne und Linke teils doppelt so hohe Ergebnisse erzielt wie im Land (Grün: 17,9 Prozent in der Hansestadt, 16,0 Prozent im Wahlkreis, 8,9 (Hochrechnung) im Land bzw. Linke 9,3 zu 7,5 (Wahlkreis) zu landesweit 4,6 (Hochrechnung) Prozent). FDP und AfD schneiden in etwa dem Landesergebnis entsprechend ab. Die Wahlbeteiligung vor Ort ist gegenüber der letzten Landtagswahl (2013) leicht gestiegen. sp

Drei Direktkandidaten vertreten den Landkreis Lüneburg und die Region in der kommenden Wahlperiode im Landtag: Aus dem Wahlkreis 48 (Elbe) zieht Uwe Dorendorf (CDU) neu in den Landtag ein. Den Wahlkreis 47 Uelzen wird Jörg Hillmer (CDU) vertreten. Im Wahlkreis 49 Lüneburg liegt Andrea Schröder-Ehlers (SPD) als Direktkandidatin vorne. Insgesamt waren mehr als 141.000 Wahlberechtigte in Hansestadt und Landkreis Lüneburg aufgefordert, ihre Stimmen bei der Landtagswahl abzugeben. lk

Hansestadt Lüneburg

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Erststimmen: Vorläufiges Endergebnis nach 119 von 119 Wahlbezirken (21.33 Uhr)


Ergebnisvergleich

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Gewinne/Verluste

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Landtagswahl Wahlkreis 48 (Elbe)

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Erststimmen: Vorläufiges Endergebnis nach 153 von 153 Wahlbezirken (20.10 Uhr)


Landkreis Uelzen - Erststimmen: Vorläufiges Endergebnis (20.54 Uhr)

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Alle vorläufigen Endergebnisse für die Wahlkreise 47, 48 und 49 sind hier abrufbar.

FOTOGALERIE

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VIDEOS

Uwe Dorendorf (CDU) Wahlkreis Elbe

 

Berni Wiemann (FDP) Wahlkreis Elbe

Miriam Staudte (Grüne) Wahlkreis Elbe

 

Andrea Schröder-Ehlers (SPD)

Alexander Schwake und Günter Dubber (CDU)

Klaus Petrasek (FDP)

Detlev Schulz-Hendel (Grüne)

 

Christoph Podstawa (Linke)

 

Ein Selfie-Video von Stephan Bothe (AfD)

20.39 Uhr: „Das ist kein Jubeltag heute“, sagte der Lüneburger FDP-Direktkandidat Berni Wiemann nach dem Ergebnis seiner Partei von knapp über 7 Prozent und der Aussicht, dass die rot-gruene Koalition weitergeführt werden könnte.

19.50 Uhr: Bundestagsabgeordnete Julia Verlinden (Grüne) sieht die grünen Wahlziele erfüllt, Rot-Grün werde vielleicht fortgesetzt, man sei drittstärkste Kraft und habe gute Ergebnisse für Schulz-Hendel einfahren können. „Und wir haben die AfD möglichst klein gehalten.“

19.23 Uhr: Stephan Bothe (AfD): „Wir hätten uns natürlich mehr erhofft, daraus machen wir gar kein Hehl. Aber wir müssen einfach sagen, dass wir eine schwierige Phase nach der Bundestagswahl hatten mit dem Austritt von Frau Petry.

19.19 Uhr: „Das ist das zweitbeste grüne Ergebnis in Niedersachsen aller Zeiten“, sagt Schulz-Hendel zu den rund 80 Gästen im Mälzer. (Foto: ap)

19.07 Uhr: Landtagskandidat Detlev Schulz-Hendel, der mit 8,5 Prozent (12 Sitze) gerade so in den Landtag einziehen würde: „Ich fahre nach wie vor emotional Achterbahn.“

19.06 Uhr: Nach der dritten landesweiten Hochrechnung geht die Linke runter von 4,8 auf 4,6 Prozent. Podstawa: „Mann, ey! Da müssen wir weiter außerparlamentarische Opposition machen.“

19 Uhr: Gespannte Stimmung bei der Wahlparty der Linken im Lüneburger Lokal Schallander: Mit seinen Mitstreitern verfolgt Christoph Podstawa, Direktkandidat für die Linke im Wahlkreis Lüneburg, die Auszählungsergebnisse: „Es wird eine knappe Kiste, mal abwarten bis die Städte ausgezählt sind. Aber ich bin mit unserer Arbeit zufrieden.“

Die Grünen: 8,6 Prozent um 18:57 Uhr, Applaus im Mälzer. „Detlev, das war’s!“

18.48 Uhr: Barbara Beenen (SPD, Wahlkreis Elbe): „Ich bin überrascht über das Kopf an Kopf Rennen. Kleine Dörfer sind doch eher traditionell konservativ“.

18.44 Uhr: Oliver Kraemer, Kreissprecher der Grünen: „Wir waren nicht so naiv zu glauben, dass wir es nochmal auf 13,7 Prozent schaffen. 2013 waren die Voraussetzungen anders.“

Bundestagsabgeordnete Dr. Julia Verlinden (Grüne): „Ich habe wirklich bis zum Schluss gehofft, dass es die AfD nicht in den Landtag schafft.“

18.38 Uhr: „Berni, du bist gemeint“, sagt FDP-Direktkandidat Klaus Petrasek (Wahlkreis 48 Elbe) bei der Wahlparty der Lüneburger Liberalen zu FDP-Direktkandidat Berni Wiemann (Wahlkreis 49 Lüneburg), als CDU-Spitzenkandidat Bernd Althusmann in Hannover vor die Fernsehkameras tritt und von seinen Parteifreunden mit „Berni“-Rufen empfangen wird.

18.30 Uhr: Holger Nowak und Philipp Meyn (SPD-Fraktionsmitglieder): „SPD ist wieder deutlich Volkspartei. Großartig diese Aufholjagd, die wir im kurzen Wahlkampf hingelegt haben“

18.27 Uhr: Claudia Schmidt, Kreissprecherin der Grünen, freut sich darüber, dass Weil es, ersten Hochrechnungen zufolge, „geschafft hat“. Ihr Wunsch sei es, Rot-Grün fortzusetzen. „Leider scheint es dafür nicht zu reichen, jetzt ist die Frage, was Weil mit diesem Ergebnis macht.“

18.23 Uhr: Barbara Beenen (SPD, Wahlkreis Elbe) zur Prognose: „Bin froh dass AfD nicht so viele Stimmen hat. Hatte Angst dass die mehr Stimmen bekommen“.

18.20 Uhr: Lange Gesichter bei der CDU kurz nach 1. Prognose (Foto: us)

 

 

18.03 Uhr: Kreissprecherin Claudia Schmidt nach den ersten Hochrechnungen, bei denen die Grünen auf 8,5 Prozent kommen. „Ich glaube, das wird ein langer Abend.“