Freitag , 7. August 2020
Wie am Dienstag bekannt wurde, legt Olaf Kahle mit sofortiger Wirkung sein Amt als Präsident der IHK Lüneburg-Wolfsburg nieder. Foto: lz/t&w

IHK-Präsident Olaf Kahle tritt zurück

Lüneburg/Wolfsburg. Der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg, Olaf Kahle, hat am Dienstag seinen Rücktritt erklärt, das geht aus einer aktuellen Presseerklärung der IHK-Lüneburg-Wolfsburg hervor. Demnach habe er den Vollversammlungsmitgliedern und Mitarbeitern mitgeteilt, dass seine Entscheidung mit sofortiger Wirkung in Kraft trete. Auch sein Vollversammlungsmandat legt Kahle mit diesem Schritt nieder.

Beschluss nicht vertretbar

Unter anderem sehe Kahle sich nicht in der Lage, den von der Vollversammlung in der vergangenen Woche gefassten Beschluss über eine vertiefte Zusammenarbeit mit der IHK Braunschweig nach außen zu vertreten. Er war vor fünf Jahren zum Präsidenten gewählt worden, seine offizielle Amtszeit hätte Ende 2018 geendet.

„Präsident Kahle hat wesentlichen Anteil daran, dass unsere IHK heute zukunftsfähig aufgestellt ist“ sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert zum Rücktritt Kahles. „Dies gilt unter anderem für die Fachkräftesicherungs-Initiative ,hierjetztmorgen‘ und die Zusammenarbeit in der IHK Niedersachsen. Auch deshalb bedauern wir seine Entscheidung und danken ihm für die konstruktive und ergebnisorientierte Zusammenarbeit in den letzten fast fünf Jahren“.

Über Wochen hatten eine mögliche Zusammenlegung der beiden Industrie- und Handelskammern Lüneburg-Wolfsburg und Braunschweig im Raum gestanden. Mit einer geplanten Konföderation hatte der scheidende Präsident jüngst eine neue Variante für eine Zusammenführung ins Spiel gebracht. Am vergangenen Freitag dann kam es aus Braunschweig zu einer Absage an das Vorhaben Kahles. lz

Rücktrittserklärung im Wortlaut

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