Dienstag , 20. Oktober 2020
Gaben den Startschuss für das neue Fahrgastinformationssystem: Bernward Franzky, Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Bachstein, die Landtagsabgeordnete Petra Tiemann, Stades Erster Kreisrat Dr. Eckart Lantz, KVG-Geschäftsführer Michael Fastert, Verkehrsminister Olaf Lies, Kreisrätin Monika Scherf vom Landkreis Harburg, VNO-Geschäftsführer Dietmar Opalka und Lüneburgs Erster Kreisrat Jürgen Krumböhmer (v.l.).

Genau wissen, wann der Bus kommt

Lüneburg. Mit Informationen in Echtzeit können sich Fahrgäste im Landkreis Lüneburg künftig minutengenau über Ankunftszeiten oder Verspätungen von Bussen inform ieren – per Smartphone-App, im Internet sowie an ausgewählten Haltestellen (LZ berichtete). Schritt für Schritt werden Busse und Haltestellen nun für 3,2 Millionen Euro mit moderner Technik ausgestattet, rund zwei Drittel der Kosten übernimmt das Land. Den Rest teilen sich die KVG und die beteiligten Landkreise Lüneburg, Stade und Harburg, die jeweils rund 100 000 Euro investieren.

Wartezeiten vermeiden 

„Mit dem neuen System können die Fahrgäste Wartezeiten vermeiden und ihre Fahrt besser planen“, sagt Lüneburgs Erster Kreisrat Jürgen Krumböhmer. Um Echtzeitdaten bereitzustellen, werden technische Zusatzausstattungen angeschafft und in die Busse eingebaut. Alle Linien im südlichen Gebiet des Hamburger Verkehrsverbunds sollen integriert werden. „Das ist besonders für Berufspendler inte­ressant, die täglich mehrere Verkehrsmittel wie Bus und Bahn nutzen“, sagt Krumböhmer.

Zunächst wird jetzt ein neues Betriebsleitsystem angeschafft, das die Positionsdaten der Busse empfängt. Fahrgäste, die vom Zug auf den Bus umsteigen, können so ihre Verbindungen genau im Auge behalten. Zudem werden neue Bordrechner für die Busse angeschafft, über die Echtzeitinformationen beispielsweise an dynamische Anzeigen an den Haltestellen und in den Bussen sowie an die Fahrplanauskunft im Internet weitergeleitet werden. In den drei Landkreisen werden rund 495 Fahrzeuge mit neuen Systemen ausgestattet. Zentrale Haltestellen wie der Lüneburger Bahnhof und Am Sande werden außerdem mit digitalen Anzeigen ausgestattet. lk