Donnerstag , 29. Oktober 2020
Ein aktuelles Foto von der Baustelle am Hasenburger Berg: Schön sieht es dort derzeit nicht aus.

Mieter stöhnen über Lärm und Dreck am Hasenburger Berg

Lüneburg. Mieter sind verärgert, und die Geschäftsführerin der Lüwobau, Heiderose Schäfke, räumt ein: „Es ist nicht gut gelaufen.“ Die Lüneburger Wohnungsbauges ellschaft, die sich überwiegend im Besitz der Stadt befindet, lässt derzeit ihre Wohnblocks am Hasenburger Berg sanieren. Handwerker arbeiten an Fassaden, Fenstern und Leitungen, berichten Anwohner. „Es sollte drei Wochen dauern, das reicht aber nicht“, sagt Hella Butschke. „Dass es Dreck geben wird, war klar. Aber in diesem Ausmaß…“ In den Häusern selbst, aber auch davor sehe es schlimm aus.

Geschäftsführerin Schäfke kann den Ärger der Mieter verstehen: „Das ist schwer zu ertragen, wir hatten es uns anders gewünscht.“ Ihre Mitarbeiter seien ständig auf der Baustelle, um die Abläufe zu verbessern. Aber sie sagt auch: „Wir müssen da durch und das fertig bekommen.“ Einen konkreten Termin, wann die Arbeiten abgeschlossen sind, könne sie noch nicht nennen.
Schon jetzt sei man mit den Mietern im Gespräch, nach Abschluss der Bauarbeiten „wollen wir mit ihnen eine Lösung finden“. Die solle kulant ausfallen: „Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Verbesserung der Situation.“

LüwoBau investiert rund fünf Millionen Euro

Die Arbeiten für alle sieben Blocks mit rund 70 Wohnungen seien in drei Abschnitte gegliedert, auch in 2018 und 2019 werde gebaut. Dabei geht es auch um die Versorgung: Gasthermen würden ausgebaut, ein Blockheizkraftwerk soll künftig Wärme liefern. Alles in allem investiere die LüwoBau rund fünf Millionen Euro, ein großer Teil werde über die KfW, also gefördert, finanziert. Weitere Investionen stehen dann noch für den Bau entsprechender Versorgungsleitungen an. ca