Auf dem Weg zum Oldtimertreffen in Ellringen: Die Vespa-Fahrer rund um den Club-Vorsitzenden Kai Lührs (rote Vespa) rollen in die neue Saison. Foto: phs

Vespa-Club Lüneburg startet in die Saison

Lüneburg. Das Wetter spielte immerhin teilweise mit: Während der Hin- und der Rückfahrt blieb es trocken, beim Halt in Ellringen wurden die Teilnehmer allerdings nass. Das traditionelle „Anrollern“ des Lüneburger Vespa-Clubs, also der Start in die Saison, hatte in diesem Jahr erstmals das Oldtimertreffen in Ellringen als Ziel.

Der Lüneburger Vespa-Club ist am Wochenende in die neue Saison gestartet.

Los ging‘s um 9 Uhr am Clubhaus an der Arenskule, von dort aus fuhren die zehn Männer und Frauen über Neetze und Brietlingen nach Ellringen. „Für uns ist stets der Weg das Ziel“, verdeutlicht Kai Lührs, Vorsitzender des Vespa-Clubs. Etwa 45 Minuten habe die Truppe für die Strecke benötigt.

In Ellringen wurden dann die alten Gefährte bestaunt. „Man sieht selten so viel Altmetall auf einem Haufen“, sagt Lührs und lacht. „Das war wirklich ein schöner Ausflug.“ Auch war es für die Club-Mitglieder die erste gemeinsame Ausfahrt in diesem Jahr. Zuletzt wurden die Straßen am Silvester-Tag gemeinsam „unsicher gemacht“. Danach würden die Maschinen erstmal in die Garagen kommen, nach drei Monaten Pause dann aber wieder aus dem Winterschlaf geweckt und auf Vordermann gebracht.

Der Großteil der insgesamt 51 Mitglieder des Vereins hat eine Oldtimer-Vespa. Damit habe man eher das echte Vespa-Feeling, sagt Vespa-Liebhaber Kai Lührs. Diese motorisierten Zweiräder könnten eine Geschwindigkeit von 80 bis 100 Kilometern pro Stunde erreichen. Es gebe aber auch solche mit einem Volumen von 300 Kubik. „Damit kann man sogar bis zu 150 km/h fahren.“ ap