Dienstag , 11. August 2020
Ein brennender Mercedes hat am Mittwoch gegen 12 Uhr etwa eine Stunde lang für Verkehrsbehinderungen gesorgt.

Überfall in Lüneburg: Jugendliche greifen 13-Jährige an

Lüneburg. Ein 13 Jahre altes Mädchen ist am Montagabend gegen 19.50 Uhr in der Großen Bäckerstraße von einer 15-jährigen, einem 16-jährigen und einem noch unbekannten Jugendlichen attackiert worden. Nach ersten Ermittlungen soll das Trio die 13-Jährige geschlagen und gegen einen Stromkasten geschubst haben. Dann beschädigten sie das Handy des Mädchens und nahmen ihr eine Soundbox weg. Die Verdächtigen flüchteten in Richtung Platz Am Sande.

Polizeibericht

Lüneburg / Bleckede / Scharnebeck. Ein BMW-Fahrer ist am Montag gegen 16.35 Uhr beim Einparken in der Roten Straße in Lüneburg gegen einen am Fahrbahnrand geparkten VW gestoßen. Schaden: geschätzte 1000 Euro. Der Fahrer des BMW ging davon, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Zeugen meldeten den Vorfall der Polizei.

Ebenfalls am Montag zwischen 15.15 und 15.30 Uhr prallte ein 91-Jähriger mit seinem Renault auf dem Parkplatz eines Geldinstitutes an der Breiten Straße in Bleckede gegen einen Skoda. Sachschaden: 1000 Euro. Der Senior fuhr davon, ohne seine Personalien zu hinterlassen. Eine Zeugin meldete den Vorfall der Polizei.

Am selben Tag gegen 13.20 Uhr stieß eine 37-Jährige mit ihrem Mercedes beim Ausparken im Duvenbornsweg in Scharnebeck gegen den Citroën eines 52-Jährigen, auch sie machte sich aus dem Staub. Die Polizei leitete gegen alle drei Unfallverursacher Verfahren wegen Unfallflucht ein.

Radbruch/Winsen. Am 9. Januar war ein Polizist in einem Metronom von einem Mann mit Pfefferspray verletzt worden (LZ berichtete). Der Mann hatte zuvor versucht, einem Fahrgast die Geldbörse zu stehlen. Als sich der Beamte ihm in den Weg stellte, wurde er angegriffen. Dem Täter gelang im Bahnhof Radbruch die Flucht.

Aufgrund der Beschreibung, die der Beamte und mehrere Zeugen lieferten, geriet ein 49-jähriger Mann aus Winsen unter Tatverdacht. Der Mann ist der Polizei seit Jahrzehnten als notorischer Straftäter bekannt. Er sei inzwischen zweifelsfrei identifiziert worden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lüneburg erließ das Amtsgericht Winsen einen Untersuchungshaftbefehl.

Auf dem Bahnhofsvorplatz in Winsen klickten die Handschellen. Dabei fanden die Beamten neben einigen Betäubungsmitteln auch ein Tierabwehrspray in der Jackentasche des 49-Jährigen. Er sitzt nun in der Justizvollzugsanstalt ein.

Den ausführlichen Polizeibericht lesen Sie morgen in der LZ