Sonntag , 25. Oktober 2020
Holger Belz (r.), Holger Hogelücht (2. v.r.) und Dr. Siegrun Hogelücht (3.v.r.) vom Arche-Zentrum Amt Neuhaus sowie Scharnebecks Samtgemeindebürgermeister Laars Gerstenkorn und die Bürgermeisterin von Amt Neuhaus, Grit Richter, präsentieren Wurstspezialitäten seltener Nutztierrassen auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Foto: nh

Region Elbe-Wendland präsentiert sich bei der Grünen Woche in Berlin

Lüneburg/Berlin. Seit einer Woche sehen die Besucher der „Internationalen Grünen Woche“ (IGW) in Berlin, was die Heide zu bieten hat. Der Stand der Region Elbe-Wendland präsentiert täglich kulturelle, landschaftliche und kulinarische Highlights der Gegend. Am Donnerstag, am „Gemeinschaftstag“, standen keine ausgewählten Kommunen im Vordergrund — die Region als Ganze zeigte, dass — getreu dem diesjährigen Motto „Bei uns ist was los“ — die Heide einen Besuch wert ist. Zu den Gästen des Tages gehörten unter anderem viele Politiker auf Kreis-, Landes- und Bundesebene.

Fischspezialitäten aus der Elbe

An den anderen Messetagen zeigen sich jeweils zwei Samtgemeinden aus der Region von ihrer Schokoladenseite: Am Dienstag präsentierten Gartow und Dahlenburg Fischspezialitäten aus der Elbe sowie Säfte und Getränke eines regionalen Bio-Herstellers. Wie ein Soldat der Befreiungskriege war Andreas Scherer verkleidet, so machte er Werbung für die Nachstellung der Göhrde-Schlacht. Die findet in diesem Jahr vom 15. bis 17. September am Originalschauplatz in der Göhrde statt.

Am Montag übernahmen Scharnebeck und Amt Neuhaus die Verantwortung für den Stand. Laars Gerstenkorn, Bürgermeister der Samtgemeinde Scharnebeck, will die Gegend um die Elbe für Touristen schmackhaft machen: „Unser Anspruch ist es, dem Besucher unsere Region nahe zu bringen und die IGW zu nutzen, um die zahlreichen Möglichkeiten der Freizeit und Tourismusangebote vorzustellen.“ Beworben wurden neben dem Schiffshebewerk auch das größte Volksradfahren Norddeutschlands: die „Tour de Marsch“, die am 11. Juni dieses Jahr stattfindet. Auch das Arche-Zentrum Amt Neuhaus war mit dessen Leitern Holger Belz und Dr. Siegrun Hogelücht vertreten. Sie boten unter anderem Wurstspezialitäten seltener Nutztierrassen an, unter dem Motto: „Erhalten durch Aufessen“. Belz: „Alte, bedrohte Nutztierrassen sollen eine Zukunft haben.“

Sommerlichen Musiktage als Höhepunkt

Tags zuvor stellten die Samtgemeinden Ostheide und Elbtalaue ihr großes, kulturelles Angebot vor: Die Sommerlichen Musiktage in Hitzacker zwischen Juli und August und das Brückenfest in Darchau im Oktober sind da nur zwei Höhepunkte. Hitzackers Weinkönigin Tanja rührte kräftig die Werbetrommel für ihren Ort: „Der Besuch des Biosphärenreservates ist für jeden Besucher ein hochkarätiges Ereignis.“ Gleich einen doppelten Bühnenauftritt legte die Blaskapelle des Langendorfer Musikvereins hin. Mit bekannten Musikstücken sorgten die 14 Musiker vormittags und nachmittags für Stimmung in der Niedersachsenhalle.

Die IGW geht noch bis zum 29. Januar. Der Stand der Region Elbe-Wendland befindet sich in der Niedersachsenhalle und hat die Nummer 119. lz