Selbstmordanschlag in Mali: Keine Lüneburger Soldaten unter den Opfern

kre Bamako. Bei einem Selbstmordanschlag nahe einem Militärstützpunkt im Norden Malis sind mindestens 47 Menschen getötet worden. Es soll zudem viele Verletzte geben. Die Bundeswehr beteiligt sich in Gao mit mehr als 500 Soldaten an einer UN-Friedensmission zur Stabilisierung des westafrikanischen Landes. So sind Lüneburger Aufklärer dort stationiert. Ein Sprecher der Bundeswehr betonte auf Nachfrage der Landeszeitung, dass unter den Opfern keine deutschen Soldaten seien. Die Lüneburger würden planmäßig in einer Woche aus Mali zurückkehren.

Der Attentäter sprengte sich am Mittwoch in der Stadt Gao vor einem Lager in die Luft, als malische Streitkräfte und frühere Rebellen sich für eine gemeinsame Patrouille versammelten. Dies ging aus einer im staatlichen Fernsehen verlesenen Erklärung der Regierung hervor.