Freitag , 30. Oktober 2020
Die Vorbereitungen für das 24-Stunden-Schwimmen zugunsten des Guten Nachbarn laufen, auch das Banner ist bereits gedruckt und das Team des SaLü freut sich auf möglichst viele Teilnehmer. Foto: t&w

Schwimmen im Salü und dabei helfen

Lüneburg. Zum zehnten Mal startet am Sonnabend, 14. Januar, um 10 Uhr im Lüneburger Sportbad das 24-Stunden-Schwimmen. Der Erlös der Aktion kommt auch in diesem Jahr wieder dem Guten Nachbarn zugute, der Hilfsaktion von Wohlfahrtsverbänden und Landeszeitung. Das Schwimmen endet am Sonntag, 15. Januar, nach 24 Stunden ebenfalls um 10 Uhr. „Und wir hoffen wieder auf viele gut gelaunte Teilnehmer“, sagt SaLü-Geschäftsführer Dirk Günther.

schwimmen-salueDer Eintritt ins Sportbad ist während der Aktion frei, für die Teilnehmer steht ein Büfett bereit, „und am Ende werden unter allen Teilnehmern Preise verlost“, sagt Günther. Wie in den Vorjahren haben bereits etliche Sponsoren für die Aktion und damit für den Guten Nachbarn gespendet, „und weitere Unterstützer sind natürlich willkommen“, sagt Marketing-Leiterin Jenny Weidlich. Bei der letzten 24-Stunden-Aktion im Januar legten 660 Teilnehmer insgesamt 1849 Kilometer und 755 Meter zurück, zusammen kamen dabei 4236 Euro.

„Je mehr Menschen da sind, desto fröhlicher wird es“ Dirk Günther, Salü-Geschäftsführer

Für das Team des SaLü gehört das 24-Stunden-Schwimmen zu den aufwendigsten Veranstaltungen des ganzes Jahres „aber auch zu den schönsten“, sagt Günther. Selten sei die Stimmung so ausgelassen und entspannt wie in den 24 Stunden der Benefizaktion, „und je mehr Menschen da sind, desto fröhlicher wird es“. Unterstützt wird das Team des SaLü beim Bahnenzählen auch in diesem Jahr wieder von verschiedenen Vereinen und Institutionen.

Nachdem im vergangenen Jahr ein Rollstuhlfahrer vergeblich versucht hatte, ebenfalls an dem 24-Stunden-Schwimmen teilzunehmen, aufgrund der Stufen aber nicht ins Bad gelangte, möchte Günther ähnlichen Situationen in diesem Jahr vorbeugen: „Wer mit seinem Rollstuhl oder aufgrund einer Gehbehinderung allein nicht ins Bad kommt, meldet sich bitte bei einem der Kollegen am Eingang des Sportbades. Dann wird jemand von uns behilflich sein“, versichert Günther.

Von Anna Sprockhoff