Mittwoch , 28. Oktober 2020
„Das Band ist zerschnitten – der Verkehr kann wieder rollen. Uta Hesebeck, Leiterin des Fachbereichs Straßen- und Grünplanung, Ingenieurbau der Hansestadt; Oberbürgermeister Ulrich Mädge; Nils Hilmer, bauausführende Firma Walter Pasemann; Quartiersmanager Uwe Nehring und Thomas Hinz vom Ingenieurbüro Thomas Hinz ITH (Bandzerschneidende von links) geben vor Stadtteilvertretern und Bauleuten stehend den Verkehr auf der Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße wieder frei“. Foto: sp

Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße wieder frei

sp Lüneburg. Die Straßenbauarbeiten sind abgeschlossen, der Verkehr rollt wieder. Am Donnerstag feierten Stadtteilvertreter in Kaltenmoor die Wiederfreigabe der Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße in beiden Richtungen. „Ich freue mich sehr über das Ergebnis“, sagte Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge zu diesem Anlass, „wir haben jetzt hier eine ganz andere Straße, die den Stadtteil zusätzlich aufwertet.“

Ziel war, die beim Bau in den 60er-Jahren für viel zu große Bedarfe angelegte Straße zu entschleunigen. In der Vergangenheit wurde sie häufig als Rennstrecke missbraucht. Dies war aus Lärmschutz- und Sicherheitsgründen im Stadtteil so nicht gewollt. Nun ist die Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße zwei- statt vierspurig und verschwenkt. Zusätzlich hat die Stadt einen durchgehenden Gehweg und Radfahrstreifen auf der Südseite der Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße geschaffen.

Mehr Übergänge in der Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße geschaffen

Außerdem soll die Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße den Stadtteil in Zukunft weniger stark zerschneiden. Dazu wurden mehr Übergänge geschaffen und Großteile der Straße entsiegelt. Die Beleuchtung wurde auf einen modernen Stand gebracht. „Im Frühjahr kommen noch die Grünflächen hinzu. Außerdem werden Bäume und Sträucher gepflanzt sowie Wohnwege erneuert. Dann kann man hier auch richtig schön verweilen“, kündigte Lüneburgs Oberbürgermeister und langjähriger Kaltenmoorer an.

An den Bushaltestellen verweilen und vergebens warten müssen die Anwohner in Kaltenmoor dagegen nicht mehr. „Es tut uns leid, dass es hier zu Verwirrungen und Unregelmäßigkeiten gekommen ist“, entschuldigte sich Mädge, „von nun an fahren die KVG-Bussen aber wieder nach regulärem Fahrplan.“

Damit ist der Umbau der Straße nach rund fünfeinhalb Monaten planmäßig zum Jahresende abgeschlossen. Die Gesamtkosten des Projekts werden inklusive Grünanlagen rund 900.000 Euro betragen. Nächste Baustelle in Kaltenmoor wird die Modernisierung des Einkaufszentrums im Frühjahr 2017 sein.