Die Pylonen sind umgefallen, nachdem ein Autofahrer mal eben links abgebogen ist. Foto: nh

Verbotener Linksdrall für Autofahrer

Lüneburg. Manche Autofahrer interessieren sich nicht sonderlich für Verbote. Besonders gut zu beobachten ist das immer wieder an zwei Stellen, an denen das Linksabbiegen untersagt ist und dies nicht nur durch Schilder oder durchgezogene Linien deutlich gemacht wird, sondern auch durch bauliche Hilfsmittel. Von der Willy-Brandt-Straße fahren immer wieder Autofahrer verbotswidrig nach links in die Feldstraße, mähen dabei auch -- wie in den vergangenen Tagen wieder zu erleben -- unbeeindruckt Pylonen um, die genau das eigentlich verhindern sollen.

Vermeintliche Abkürzung können teuer werden

Und ein Dauerthema sind auch jene Autofahrer, die aus der Straße Im Wendischen Dorfe nach links in die Reichenbachstraße abbiegen, dazu auch einen kurzen Slalom um die Hindernisse auf der Fahrbahnmitte hinlegen. Polizeisprecherin Antje Freudenberg sagt: "Das Verhalten beobachten die Kollegen immer wieder mal, allerdings ist es auch kein Massenphänomen, sondern es sind doch eher Einzelfälle." Wer bei einem solchen Einzelfall erwischt wird, für den könnte die vermeintliche Abkürzung teuer werden, laut Freudenberg würden 30 Euro fällig.