Freitag , 30. Oktober 2020

Lüneburgs Superintendentin betet für Aleppo

Die verzweifelte Lage der Menschen im verheerten Aleppo in Syrien darf niemanden unberührt lassen. Deswegen ruft die Lüneburger Superintendentin Chritine Schmid dazu auf, dem Opfern eine Stimme zugeben.

„Die  Kirchenkreise Lüneburg und Bleckede  Lüneburg bitten alle Gemeinden, am 4. Advent besondere Gebete für die Menschen in Aleppo, ganz Syrien und anderen Krisenherden in die Gottesdienste aufzunehmen. „Die Lage der Menschen dort ist zum Gotterbarmen“ sagt Superintendentin Christine Schmid. „Wir können nicht nächste Woche ans Weihnachtsbaumschmücken gehen, ohne inständig für die Menschen zu beten, die in grausamen Umständen unter Gewalt leiden. In der Ohnmacht, die man angesichts der Umstände empfindet, ist das Gebet ein Mittel, nicht untätig zu bleiben und der  Mahnung für Friedensbemühungen  eine Stimme zu geben.  Der Kirchenkreis schließt sich mit diesem Anliegen einer Aktion der reformierten Kirche vom letzten Wochenende an. Dort hatte man gemeinsam mit presbyterianischen Gemeinden in Syrien eine Liturgie entwickelt und u.A. Originalstimmen aus Aleppo zu Wort kommen lassen. Außerdem findet, wie jeden Sonnabend,  ein Friedensgebet um 12 Uhr in St. Nicolai in Lüneburg statt.