Freitag , 30. Oktober 2020

Schüler klagen nach Schulbusdefekt über Reizungen

lz Embsen. Großeinsatz an Schule: Mehr als zehn alarmierte Rettungswagenbesatzungen und vier Notärzte haben am Mittwoch im Schulzentrum Embsen mehr als 60 Schülerinnen und Schüler untersucht. Mehrere Schüler hatten sich nach Eintreffen in der Schule an die Lehrerschaft gewandt und über Reizungen der Atemwege geklagt.

Die Schüler waren am Morgen mit einem Linienbus im Rahmen des Schülertransportes von Lüneburg zum Schulzentrum befördert worden. Aufgrund eines Kupplungsschadens mussten die Kinder und Jugendlichen in Lüneburg-Häcklingen gegen 7.30 Uhr in einen anderen bereitgestellten Bus umsteigen und wurden ordnungsgemäß nach Embsen gebracht.

Geruchs- und Qualmentwicklung durch Kupplungsschaden

Aufgrund einer Geruchs- und Qualmentwicklung durch den Kupplungsschaden wandten sich mehrere Kinder im Schulzentrum an die Schulleitung, die weitere Maßnahmen einleitete und vorsorglich den Rettungsdienst benachrichtigte. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler wurden vorsorglich durch die alarmierten Rettungskräfte vor Ort in bereitgestellten Räumlichkeiten untersucht.

Parallel nahm die Polizei auch den betroffenen Schulbus in Augenschein. Ein größerer Brandschaden im Inneren oder andere Ursachen als ein Kupplungsschaden konnte nicht festgestellt werden.