Freitag , 30. Oktober 2020
Jugendliche protestierten am Sonnabend in der Lüneburger Innenstadt, hier am Marktplatz, gegen Rassismus. Foto: t&w

Demo gegen Rassismus

Lüneburg. „Mut zur Menschlichkeit“ und „Hass und Rassismus sind keine Alternativen“ — mit bunt bemalten Plakaten, Trillerpfeifen und einem Musik-Bus sind Jugendliche am Sonnabend durch die Innenstadt gezogen. Nach Angaben des Veranstalters, der Organisation „Jugend für Flüchtlinge“, sollen rund 450 Personen an der Demonstration gegen Rassismus teilgenommen haben. Zentrum der Kritik war vor allem das Parteiprogramm der Alternative für Deutschland.

Mut zur Menschlichkeit“

Die Organisation, die dabei hilft, Asylsuchende in Lüneburg auf „freundschaftlicher Ebene zu integrieren“, besteht seit Dezember. Matz Materne (16) und Ruby-Flinn Ode (16) kritisieren vor allem die Flüchtlingspolitik der AfD. „Die Forderung, die Außengrenzen schließen zu lassen, hat mit Menschlichkeit nichts zu tun“, sagt die Schülerin. „Wir wünschen uns ein weltoffenes Lüneburg — ohne Rassismus in jeglicher Form.“ ap