Für den Breitbandausbau fließen 12,6 Millionen Euro nach Lüneburg. Foto: nh

Breitbandausbau ist in Lüneburg überfällig

Lüneburg. Die Landkreise im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg rücken dem schnellen, flächendeckenden Internet einen großen Schritt näher, dank der Fördermittelbescheide der Bundesregierung für den Breitbandausbau (LZ berichtete), die jetzt übergeben wurden. „Der langsame Internetzugang vieler Unternehmen ist in der Region ein handfester Wettbewerbsnachteil. Vor allem im ländlichen Raum ist die Lage bedenklich. Umso erfreulicher, dass die Zusagen für die Fördersummen endlich da sind“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert.

12,6 Millionen Euro fließen nach Lüneburg

Harburg kann sich über die höchste Fördersumme von 14,9 Millionen Euro freuen – gefolgt von Celle (14,2 Millionen Euro), Lüneburg (12,6 Millionen Euro), dem Heidekreis (7,4 Millionen Euro) und der Stadt Wolfsburg (1,4 Millionen Euro). In der ersten Runde des Bundesprogramms hatten die Kreise Lüchow-Dannenberg und Uelzen Förderbescheide bekommen.

Die Breitband-Versorgung sei ein Thema, das die Unternehmen der Region enorm bewege. Das habe nicht zuletzt eine Befragung der IHK unter rund 1200 Unternehmern gezeigt, die im vergangenen Jahr die Standortfaktoren der sieben Landkreise im IHK-Bezirk bewertet hatten. Die Befragten hoben die Breitband-Versorgung auf die obersten Plätze der unternehmerischen Wunschliste.