Donnerstag , 1. Oktober 2020
Die A39 soll bis 2030 ausgebaut werden - so der neue Bundesverkehrswegeplan, der jetzt in Berlin beschlossen wurde. Foto: t&w

Bundesverkehswegeplan gibt grünes Licht für A39

lz Lüneburg. Die A39 soll bis 2030 gebaut werden – das sieht der Bundesverkehrswegeplan vor, der am Mittwoch vom Kabinett in Berlin beschlossen wurde. Rund 270 Milliarden Euro will der Bund investieren, um die Verkehrswege zu erhalten und auszubauen. Wirtschafts- und Verkehrsminister Olaf Lies bewertet den Beschluss als wichtigen Schritt für den Infrastrukturausbau in Niedersachsen. „Niedersachsen als das logistische Herz Europas wird gestärkt“, sagte Lies am Mittwoch in Hannover.

Alle drei Verkehrsträger – Schiene, Wasserstraße und Straße –  profitierten überproportional stark vom neuen Bundesverkehrswegeplan. „Mehr als zwölf Prozent der Bundesmittel, rund 8,3 Mrd. Euro, entfallen in dem neuen Bundesverkehrswegeplan auf unser Bundesland im Bereich Straße. Alle von uns angemeldeten großen Infrastrukturprojekte wie die A 20, A 39, E 233 oder aber die so wichtige Schleuse Lüneburg, Alpha E sind im vordringlichen Bedarf und werden damit auch gebaut.“

Alle Informationen und Hintergründe zum neuen Bundesverkehrswegeplan lesen Sie am Donnerstag in der Landeszeitung.

 

Weitere Artikel zum Ausbau der A39:

>>> A39 — die ewige Frage nach dem Sinn

>>> A39 auf sechs Spuren?

>>> A39: Umfrage verleiht schweigender Mehrheit eine Stimme + + + Mit Videos

>>> Der Sand und die schweigende Mehrheit – Was wird aus der A39? Planungsverfahren für letzten Abschnitt erst 2019 erwartet