Freitag , 23. Oktober 2020
Stadt und Marketinggesellschaft wollen den Weihnachtsmarkt über ein Auswahlverfahren an einen Pächter vergeben. Foto: be

Neue Ideen für den Weihnachtsmarkt

ca Lüneburg. Es ist zwar Freibadwetter, doch frei nach Friedrich Schiller: Der kluge Mann baut vor. Politik und Verwaltung machen sich Gedanken, wie die Weihnachtsstadt Lüneburg mit ihrem Weihnachtsmarkt attraktiver werden kann. Und die soll um einen zusätzlichen Markt erweitert werden. Am Fischmarkt rund um den Alten Kran könnte ein Dutzend Stände Platz finden und Kunden locken. Im nichtöffentlichen Teil des Wirtschaftsausschusses habe man die Ideen bereits besprochen und befunden, die Verwaltung möge sie prüfen, berichtet Dezernent Markus Moßmann. Allerdings könnten die Visionen voraussichtlich erst 2017 Wirklichkeit werden.

Ganz neu ist das Ganze nicht. Die Marketinggesellschaft hatte schon vor Jahren unter ihrem damaligen Geschäftsführer Stefan Pruschwitz überlegt, quasi eine Filiale im Wasserviertel zu den Standorten Markt, Sand, Johanniskirche und den Ständen des News an der Schröderstraße einzurichten. Damals ging es auch um Stint und Kaufhausbrücke. Das ist vom Tisch, aus verkehrlichen Gründen nicht umsetzbar, sagt Moßmann.

Bei dem neuen Weihnachtsmarkt möchten Marketing und Stadt neue Wege gehen. Sie wollen den Markt durch ein Auswahlverfahren an einen Pächter vergeben. Der soll ihn unter ein Motto stellen, etwa Skandinavien, und dann mit Partnern betreiben. Die Stände sollen ein einheitliches Bild abgeben. Da das alles Geld kostet, soll ein Pächter einen Zuschlag für drei bis fünf Jahre erhalten.

All die Planungen und Entscheidungen brauchen Zeit, sodass Moßmann davon ausgeht, den neuen Markt erst im Winter 2017 eröffnen zu können.