Dienstag , 29. September 2020
Wo spielt der LSK künftig Fußball? Die bardowick-Idee ist momentan noch nur eine Vision vor 2018 gibt es wohl keine Chancen auf eine Realisierung. Foto: kt

Lüneburger SK: Bardowick ist Favorit für Stadion-Bau

re Lüneburg. Unter dem Arbeitstitel „Ligataugliche Sportanlage Lüneburger Land“ hat Oberbürgermeister Ulrich Mädge im Sportausschuss auch Überlegungen vorgestellt, die vor allem den Lüneburger SK und seine Fans bewegen ein Stadion für 5000 Zuschauer samt zwei Nebenplätzen für den Fußball-Regionalligisten. Aber es soll eine Anlage sein „für alle Vereine in der Region, nicht für einen bestimmten“, verdeutlichte Mädge, dem auch in diesem Fall wie bei der Arena an einer Mehrfachnutzung gelegen ist. Diese Sportanlage soll auch ein Stützpunkt für Niedersachsen und Hamburg für Behindertenfußball werden.

Zwei schon in der LZ vorgestellte Standorte kommen unter Berücksichtigung von Verkehrsanbindung und Lärmschutz infrage: eine Fläche in der Theodor-Körner-Kaserne nördlich der Flugplatz-Landebahn und das Areal in Bardowick nördlich des Freibads. „Wir favorisieren Bardowick“, machte Mädge deutlich. Denn wann Fläche vom Bund in der Kaserne gekauft werden kann, sei weiterhin unklar, „frühestens 2018“. Schließlich sei jetzt auch wieder eine Vergrößerung der Bundeswehr im Gespräch. Zudem verwies der Oberbürgermeister darauf, dass das „ausgeguckte“ Gebiet keine Möglichkeit zu einer eventuellen späteren Vergrößerung biete.

In Bardowick sei die Chance zur Erweiterung dagegen in nördlicher Richtung gegeben. Noch seien aber beide Gedankenspiele, ganz anders als die Halle, nicht einmal im konkreten Planungs-Stadium. „Das ist eine Vision ab 2018, 2019 aufwärts eine Vision und ein weiter Weg“, unterstrich Mädge eindringlich.