Freitag , 30. Oktober 2020
Campus Lüneburg hatte am 22. Dezember eine Online-Petition zum Erhalt des Vamos gestartet. Foto: t&w

Vamos: Online-Petition zielt auf Stellungnahme der Politik

rast Lüneburg. Campus Lüneburg hatte am 22. Dezember eine Online-Petition zum Erhalt des Vamos gestartet. Der Verein strebt einen langfristigen Mietvertrag für das Gebäude an. Bis zum ersten Januar fand der Verein bereits 1654 Unterstützer und hat somit bereits 66 Prozent der nötigen Unterschriften zusammen, 1180 Unterstützer fehlen noch.

Wie berichtet, ist die Zukunft der seit 1994 existierenden Veranstaltungshalle ungewiss. Der bestehende Mietvertrag mit der Universität läuft zum Ende 2016 aus. Mit der Unterschriften­aktion sollen auch Bürger der Region die Möglichkeit haben, ihren Wunsch nach einem Fortbestehen des Vamos bekunden zu können. Die Aktion läuft noch 168 Tage, Ziel sind zunächst 1100 Personen, die die Forderung unterstützen, um eine Stellungnahme der Politik einzuholen. Bekanntlich wollte sich die Universität noch alle Optionen im Zusammenhang mit der Fertigstellung des Zentralgebäudes offen halten, beispielsweise auch die Integration des Vamos in die Gesamtausschreibung für den Betrieb des Zentralgebäudes. Aktueller Betreiber des Vamos ist die Campus Management GmbH, Tochter des Vereins.

In der Petition heißt es unter anderem: „Lüneburg hat ein hervorragendes Kulturangebot durch viele engagierte Kulturanbieter. Aufgrund seiner Größe und dem langfristigen Bestand sowie den aufgebauten Kontakten zu großen Künstleragenturen hat die Vamos! Kulturhalle aber doch eine besondere Position. Viele namhafte Künstler kommen explizit an diesen Ort.“

Veranstaltungen bis 700 Besucher bestuhlt und mehr als 1000 Besucher unbestuhlt seien dort möglich. Revolverheld, The Ten Tenors und Ralf Schmitz wären ohne die Vamos! Kulturhalle und die gute Betreuung der Mitarbeiter in Lüneburg nicht denkbar.