Montag , 28. September 2020
Die Hansestadt Lüneburg ist Gründungsmitglied der neuen Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen - hier: Vertreter aller Mitgliedskommunen der AGFK (6. v. links: Minister Olaf Lies als Schirmherr, 10. v. links: Oberbürgermeister Lüneburg, Ulrich Mädge). Foto: sp

„Startschuss für eine neue Ära der Radverkehrsförderung“

sp Lüneburg. Auf Rückenwind aus Hannover kann die Hansestadt Lüneburg künftig beim Thema Radverkehr vertrauen. In der niedersächsischen Landeshauptstadt übernahm Wirtschaftsminister Olaf Lies die Schirmherrschaft über die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/Bremen e.V. (AGFK) und gab damit den „Startschuss für eine neue Ära der Radverkehrsförderung“. Die AGFK ist ein Zusammenschluss aus derzeit 29 Kommunen mit besonderem Augenmerk auf die Radverkehrsförderung. Die Hansestadt Lüneburg ist Gründungsmitglied der AGFK, Oberbürgermeister Ulrich Mädge war am Donnerstag persönlich in Hannover dabei.

Neben der gemeinsamen Interessenvertretung und Öffentlichkeitsarbeit sowie dem Austausch von Erfahrungen und Informationen dient die AGFK auch zum Beispiel als Expertenbörse. So heißt es in der Eigendarstellung auf www.agfk-niedersachsen.de: „Fachplaner finden bei Fragen der Radverkehrsförderung die richtigen Ansprechpersonen in anderen Kommunen oder bei der AGFK. Die AGFK kann durch Gutachten, Musterlösungen und ,best-practise-Projekte‘ Hilfestellungen bieten.“

Diese Funktion unterstrich auch Minister Olaf Lies. Er sagte: „Mit der jetzt gegründeten Arbeitsgemeinschaft gewinnen wir als Land einen wichtigen Partner für die Radverkehrsförderung. Gemeinsam werden wir den Radverkehr in den nächsten Jahren entscheidend voran bringen. Dieses neue landesweite Netzwerk wird die Zusammenarbeit der Akteure aus Politik, Verbänden und der Wirtschaft entscheidend verbessern und sich als Expertenforum etablieren.“

Die Hansestadt Lüneburg hat im vergangenen Jahr mehr als 800.000 Euro in die Verbesserung der örtlichen Angebote für Radfahrer investiert. Der Anteil des Radverkehrs ist stetig gestiegen, praktisch jede/r 4. Lüneburger/in ist in der Stadt mit dem Fahrrad unterwegs. Gut angenommen werden zum Beispiel Angebote wie die beiden Fahrradparkhäuser am Bahnhof und auch das kürzlich erst erweiterte Leihrad-System „StadtRad“. Zuletzt hat die Hansestadt Lüneburg eine attraktive Radwege-Verbindung von der Innenstadt über die Brücke im Wandrahmpark und entlang des Lösegrabens in Richtung Bahnhof geschaffen.

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