Freitag , 30. Oktober 2020
Überraschungspaket Audimax: Hinter dem grün umhängten Gerüst wird die Gebäudefassade mit Zinkblech ummantelt. Hinter dem großen Hörsaal ist das Forschungszentrum des neuen Uni-Zentralgebäudes zu sehen, es ist sieben Stockwerke hoch. Foto. t&w

Uni-Zentralgebäude: Die Spitze ist erreicht

mm Lüneburg. Der Bau des neuen Uni-Zentralgebäudes an der Uelzener Straße hat jetzt seine Spitze erreicht: in etwa 37 Metern Höhe. In dem darunterliegenden Gebäudeteil, dem Forschungszentrum, sind sieben Stockwerke aufeinander geschichtet, nun werden die Dachträger übergelegt. Auch die übrigen Gebäudeteile nach Entwürfen von US-Architekt Daniel Libeskind nehmen gerade ihre endgültige Gestalt an.

Wie das Studierendenzentrum an der Westseite. Die schrägen Außenwände sind komplett gezogen, darüber die Dachträger montiert. Noch errichtet werden derzeit die Außenwände vom dreigeschossigen Seminarzentrum an der Ostseite, in komplexer Stahl-Verbundbauweise.

Schon fertig ist der Rohbau vom Audimax, wo bereits Mitte Januar Richtfest für das Zentralgebäude gefeiert wurde. Gerade bei kalten Temperaturen war es im Inneren noch sehr ausgekühlt und zugig, das dürfte sich bald ändern. Nicht nur durch besseres Wetter. Denn die Gebäudefassade wird mit Zinkblech ummantelt. Das bleibt dem Betrachter aber noch verborgen, weil der große Veranstaltungssaal, wo einmal 1200 Personen Platz finden sollen, von außen grün umhüllt ist. Ein Gerüst ist ringsherum aufgebaut.

Wie berichtet soll das Uni-Zentralgebäude bis Ende 2016 fertig sein, sonst könnten die Fördermillionen aus Brüssel verloren gehen. Die Europäische Union finanziert das derzeit 72,3 Millionen Euro teure Bauprojekt mit insgesamt 14 Millionen Euro. Das Geld steckt im höchsten Teil des Zentralgebäudes, dem Forschungszentrum.