Freitag , 30. Oktober 2020
Foto: feuerwehr hanstedt

Tödlicher Unfall auf der A7 – Ausströmendes Flüssiggas

lz Egestorf.  Zu einem tödlichen Unfall kam es gestern auf der A 7 hinter der Anschlussstelle Egestorf in Richtung Hannover. Ein Lkw war in ein Sicherungsfahrzeug gefahren, dass kurz vor der Anschlussstelle Evendorf die rechte Fahrspur für Baumfällarbeiten abgesichert hatte. Hierbei wurde zunächst niemand verletzt, es bildete sich jedoch sich ein Rückstau, der bis kurz vor die Anschlussstelle Egestorf reichte.

Der 48-jährige Fahrer eines Kleintransporters hatte den Rückstau offenbar zu spät bemerkt. Er fuhr gegen 15.30 Uhr mit seinem Transporter nahezu ungebremst in das Heck eines am Stauende stehenden Lkw. Der 48-Jährige war auf der Stelle tot. Die Fahrerkabine wurde derart deformiert, dass die Feuerwehr sie mit hydraulischen Rettungswerkzeugen öffnen musste, um den Fahrer aus dem Wrack zu bergen.

Der 50-Jährige Fahrer des Sattelzuges, auf den der Klein-Lkw aufgefahren war, erlitt einen Schock. Er blieb ansonsten unverletzt.

Am Klein-Lkw, der mit Flüssiggas betrieben wurde, trat nach dem Unfall Gas aus einem der vier Tanks aus. Die Feuerwehr musste das Gas kontrolliert ausströmen lassen, bevor die Aufräumarbeiten beginnen konnten. Hierdurch war die A7 in Richtung Hannover insgesamt sechseinhalb Stunden voll gesperrt.