Freitag , 23. Oktober 2020
V. l. n. r.: Oberbürgermeister Ulrich Mädge, MdL Andrea Schröder-Ehlers, MdB Hiltrud Lotze, MdB Lars Klingbeil, Landrat Manfred Nahrstedt. Foto: nh

Bewegung in Verhandlungen über Kasernen

Berlin/Lüneburg. Die zukünftige Nutzung der Lüneburger Bundeswehrkasernen war Thema eines Gesprächs im Rathaus. Dort trafen sich auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Hiltrud Lotze die Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers, Oberbürgermeister Ulrich Mädge, der Landrat des Lüneburger Landkreises Manfred Nahrstedt und der Bundestagsabgeordnete und Verteidigungspolitiker Lars Klingbeil. „Ziel des Treffens ist es, wieder Bewegung in die stockenden Verhandlungen zu bekommen“, sagt Hiltrud Lotze.

Im Fokus der Gesprächsrunde stand die Nachnutzung von Flächen der Theodor-Körner-Kaserne (TKK). Dort hat die Stadt Sportplätze und Gewerbeflächen vorgesehen. „Die Zusagen, im Februar 2014 Teilflächen ab 2018 an die Hansestadt Lüneburg abzugeben, wurden im September 2014 mit der Begründung „Eigenbedarf“ widerrufen. Das Bundesverteidigungsministerium macht ohne nachhaltige Begründung dicht“, beschreibt Ulrich Mädge die Situation.

Ausführlich sprachen die SPD-Politiker über den hiesigen Bedarf an neuen Flächen. „Nicht nur in Lüneburg, sondern auch im Landkreis brauchen wir noch Gewerbeflächen für die weitere Entwicklung unseres Wirtschaftsstandortes“, sagt Manfred Nahrsted. Einige Flächen seien bereits im Gespräch. Nun sollten zügig Verhandlungen beginnen, doch bisher stünden viele Zuständigkeiten nicht fest.

Für die nächsten Wochen fordern die SPD-Abgeordneten daher vom Bund vor allem eins: Klarheit. „Wir brauchen verlässliche Angaben und Informationen“, so Andrea Schröder-Ehlers. Lars Klingbeil und Hiltrud Lotze wollen sich dafür in Berlin einsetzen. „Ich werde mit den entsprechenden Stellen Rücksprache halten und auf die Problematik hinweisen“, sagt Lars Klingbeil.