Montag , 28. September 2020
Foto: A.

Kampfhund greift 51-Jährige an

ca Lüneburg. Nach einer Hundeattacke in Kaltenmoor sucht die Polizei nach dem Besitzer des Tieres und einer Frau, die sich weigerte, Hilfe zu rufen. Nach erstem Stand der Ermittlungen war eine 51-Jährige am Dienstag gegen 20.30 Uhr an der Adolf-Reichwein-Straße von einem „Kampfhund“ angefallen worden. Das Tier biss dem Opfer so heftig in die Hand, dass es in die Spezialklinik Hamburg-Boberg kam. Dort arbeiten Spezialisten für Handchirurgie. Vermutlich muss sich die Verletzte einem weiteren Eingriff unterziehen.

Der Hundebesitzer, der noch einen zweiten kleinen Hund dabei gehabt haben soll, ist weitergegangen, ohne sich um die Verletzte zu kümmern. Eine Passantin, die möglicherweise mit dem Hundebesitzer zusammen unterwegs war, weigerte sich, mit dem Handy die Polizei zu rufen, angeblich mit der Begründung, dass man die Nummer zurückverfolgen könne. Hilfe fand die 51-Jährige schließlich bei einer Nachbarin. Aufgrund von Schock und Schmerz kann die Frau nur eine vage Beschreibung des Hundehalters geben: Er ist Anfang zwanzig, war dunkel gekleidet, die Jacke hatte ein Kapuze. Hinweise unter Tel.:  29 22 15.

Bardowick. Zwei flüchtige Autofahrerinnen ermittelte die Polizei, einen Unfallversursacher suchen die Beamten noch. An der Ecke Hamburger Landstraße/Ilmer Weg hatte eine 46-Jährige mit ihrem Hyundai beim Abbiegen einen 15-Jährigen auf einem Skateboard angefahren. Der Junge erlitt leichte Verletzungen. Wie in diesem Fall brachten Zeugen die Polizei auch in Scharnebeck über das Kennzeichen auf die Spur einer Fahrerin. Die 75-Jährige war mit ihrem Renault auf einen geparkten Anhänger aufgefahren. Schaden: 2000 Euro.

Den ausführlichen Polizeibericht lesen Sie morgen in der LZ