Mittwoch , 23. September 2020
In Spitzenzeiten staut es sich derzeit auch in der Hamburger Straße, wo Ampeln den Verkehr einspurig an der Baustelle vorbeiführen. Pflasterarbeiten erfordern die Einschränkung. Foto: be

Staus an mehreren Ecken

as Lüneburg. Im Stau steckten gestern Autofahrer auf der Willy-Brandt-Straße, die in Richtung Schießgrabenstraße wollten. Der Grund: Noch bis voraussichtlich Donnerstag ist die Friedrich-Ebert-Brücke voll gesperrt, um die neu entstehende Straße Ilmenaugarten als Zufahrt ans Neubaugebiet An der Wittenberger Bahn an die Ebert-Brücke anzuschließen (LZ berichtete). In Geduld üben müssen sich Autofahrer aber nicht nur hier, sondern auch auf der Hamburger Straße. Dort regeln Ampeln in Höhe Zeltberg derzeit einspurig den Verkehr.

Bereits seit Anfang Mai lässt die Stadt den Radweg entlang der Hamburger Straße zwischen den Straßen Auf dem Schmaarkamp und Zeltberg schrittweise sanieren, nachdem der marode Zustand des Weges immer wieder moniert worden war. Für die Pflasterarbeiten muss der Verkehr einspurig an der Baustelle vorbeirollen. Die Arbeiten laufen voll im Zeitplan, sollen Ende Mai abgeschlossen sein. Stadtsprecherin Suzanne Moenck: ,,Eventuell kommt die Ampel schon vor Abschluss der Arbeiten wieder weg.“ Auf die Frage, warum zwei Straßenprojekte an zwei großen Einfallstraßen zur selben Zeit umgesetzt werden, sagte sie: ,,Da viele Projekte umgesetzt werden müssen, lässt es sich nicht vermeiden, dass manches parallel läuft.“ Außerdem müsse man bei der Zeitplanung darauf achten, dass große Straßen nicht zu Zeiten von Großereignissen gesperrt sind. Die beiden Straßenbauprojekte, die derzeit umgesetzt werden, würden sich im übrigen nicht tangieren, da das eine den Norden der Stadt, das andere den Osten betreffe und es Ausweichmöglichkeiten wie über die Bockelmannstraße und Umleitungsempfehlungen rund um die Friedrich-Ebert-Brücke gebe.